{"id":53731,"date":"2024-04-23T13:34:07","date_gmt":"2024-04-23T13:34:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.discover-innsbruck.at\/?p=53731"},"modified":"2025-11-03T15:17:32","modified_gmt":"2025-11-03T15:17:32","slug":"innenstadt-innsbruck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.discover-innsbruck.at\/en\/innenstadt-innsbruck\/","title":{"rendered":"Innsbruck city centre"},"content":{"rendered":"<p>[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; disabled_on=&#8220;on|off|off&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; background_image=&#8220;https:\/\/www.discover-innsbruck.at\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/85CF81FB-8FCB-4B3E-AE19-F227111D7743-scaled.jpeg&#8220; custom_padding=&#8220;200px||200px||false|false&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_row _builder_version=&#8220;4.16&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.16&#8243; text_text_color=&#8220;#000000&#8243; header_font=&#8220;|on|||&#8220; header_text_align=&#8220;center&#8220; header_text_color=&#8220;#e09900&#8243; header_font_size=&#8220;42px&#8220; header_line_height=&#8220;1.3em&#8220; header_2_text_color=&#8220;#000000&#8243; background_color=&#8220;rgba(255,255,255,0.8)&#8220; background_layout=&#8220;dark&#8220; width=&#8220;50%&#8220; module_alignment=&#8220;center&#8220; custom_padding=&#8220;10px|10px|10px|10px|true|true&#8220; header_font_size_last_edited=&#8220;off|desktop&#8220; border_radii=&#8220;on|10px|10px|10px|10px&#8220; box_shadow_style=&#8220;preset1&#8243; locked=&#8220;off&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<h1>Innenstadt<\/h1>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section][et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_row _builder_version=&#8220;4.16&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_toggle title=&#8220;Wissenswertes zur Innenstadt&#8220; open_toggle_text_color=&#8220;#e09900&#8243; open_toggle_background_color=&#8220;#ffffff&#8220; closed_toggle_text_color=&#8220;#e09900&#8243; closed_toggle_background_color=&#8220;#ffffff&#8220; icon_color=&#8220;#e09900&#8243; open_icon_color=&#8220;#e09900&#8243; admin_label=&#8220;Wissenswertes Innenstadt&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; title_text_color=&#8220;#e09900&#8243; title_font_size=&#8220;18px&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; border_radii=&#8220;on|5px|5px|5px|5px&#8220; box_shadow_style=&#8220;preset1&#8243; global_module=&#8220;64428&#8243; saved_tabs=&#8220;all&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;]<\/p>\n<p>Das heutige Innsbruck ist wie viele St\u00e4dte Europas eine Ansammlung von langer Zeit eigenst\u00e4ndigen Gemeinden. Wilten, Pradl, H\u00f6tting, Amras und Arzl wurden allesamt erst im Laufe des 20. Jahrhunderts in die Stadt eingegliedert. Was wir heute als Innenstadt verstehen, entspricht der Vorstadt Innsbrucks vor den Erweiterungen der letzten zwei Jahrzehnte des 19. Jahrhunderts. Sieht man sich Stadtkarten aus der Zeit um 1880 an, erkennt man, dass der Saggen, die Reichenau, das O-Dorf und der Westen Innsbrucks d\u00fcnn, bis gar nicht besiedelt waren. Den Kern der Stadt bildeten die Altstadt, die von der Stadtmauer begrenzt wurde, die <em>Neustadt<\/em>, das Gebiet der heutigen Maria-Theresienstra\u00dfe, die Museumstra\u00dfe bis zum Bahnhof sowie Mariahilf und St. Nikolaus n\u00f6rdlich des Inns.\u00a0<\/p>\n<p>Die <em>Neustadt<\/em>, die heutige Maria-Theresien-Stra\u00dfe wurde von Innsbruck vom Stift Wilten 1281 erworben, um Platz f\u00fcr das Spital, die Armenf\u00fcrsorge und einen Friedhof zu haben. Diese Institutionen hatten innerhalb der Stadtmauern wieder Platz noch Gefallen der B\u00fcrger gefunden. Auch erste Wohnh\u00e4user au\u00dferhalb der Enge der Stadtmauern entstanden noch im 13. Jahrhundert. Die <em>Neustadt <\/em>wuchs rasch. An der heutigen Triumphpforte stie\u00df sie an die Grenze zur Gemeinde Wilten, im Nordosten bildete die Sill eine nat\u00fcrliche Grenze. Ab dem 16. Jahrhundert, als Innsbruck zur Residenzstadt der Tiroler Landesf\u00fcrsten aufstieg, wurden eifrig barocke Palazzi f\u00fcr die Aristokratie und andere einflussreiche Mitglieder der Gesellschaft gebaut. Adelige mussten, so sie auf sich hielten, zumindest einen Nebenwohnsitz in der N\u00e4he der M\u00e4chtigen haben. Aus der <em>Neustadt<\/em> wurde die <em>Adelsgasse<\/em>. Neben dem alten Adel etablierte sich in der Fr\u00fchen Neuzeit eine neue Schicht. B\u00fcrgerliche, die den Landesf\u00fcrsten als verdiente Beamte dienten, sp\u00e4ter auch Milit\u00e4rs, wurden in den niederen Adelsstand erhoben. Sp\u00e4ter kam der sogenannte Geldadel hinzu, erfolgreiche B\u00fcrger, die sich auch ohne Adelstitel dank ihrer wirtschaftlichen Kraft repr\u00e4sentative Palazzi leisten konnten, die der alte Adel unter den neuen Spielregeln der Industrialisierung nach 1848 oft nicht mehr erhalten konnte. Viele dieser H\u00e4user sind bis heute erhalten, einige wurden in der Bauwut des sp\u00e4ten 19. Jahrhunderts im Stil des Historismus neu errichtet. An der Ecke Erlerstra\u00dfe \/ Maria-Theresienstra\u00dfe befindet sich ein strahlend wei\u00dfes Wohnhaus, das 1910 anstelle eines B\u00fcrgerhauses aus dem 15. Jahrhundert gebaut wurde. An der Ecke zur Anichstra\u00dfe entstand das Zelgerhaus, in dem sich der bekannte Innsbrucker Designer und Mastermind vieler legend\u00e4rer Grafiken, Poster und Werbeplakate, die heute noch etliche Wohnzimmer schm\u00fccken, in den 1950er Jahren niederlie\u00df. Palais Lodron war Wohnsitz des Innsbrucker B\u00fcrgermeisters Wilhelm Greil, nachdem dessen Vater das Geb\u00e4ude erstanden hatte.\u00a0<\/p>\n<p>Der Stra\u00dfenzug zwischen Altstadt und Triumphpforte wurde nach und nach zum Gesch\u00e4fts- und Shoppingviertel. <em>Zambras Warenhaus<\/em>, das heutige <em>Kaufhaus Tyrol<\/em>, machte den Anfang. 1857 gr\u00fcndete Johann Peterlongo eine Waffenfabrik, aus der ein Ausr\u00fcstungsgesch\u00e4ft f\u00fcr J\u00e4gerei und nach dem Ersten Weltkrieg unter Leitung seines Sohnes ein Sportgesch\u00e4ft hervorgehen w\u00fcrde.\u00a0<\/p>\n<p>Lange Zeit war der heutige Stadtkern von landwirtschaftlichen Gebieten umgeben. Auf Stadtveduten zwischen 1500 und 1900 kann man beobachten, wie sich neue Stra\u00dfenz\u00fcge von hier ausgehend entwickelten. Zwischen der Zeit Maximilians und dem Ende des 17. Jahrhunderts lie\u00dfen verschiedene Herrscher das Gebiet zwischen Kongresshaus, dem Hofgarten und der Kettenbr\u00fccke mit ihren Projekten zu Teilen der Stadt werden. Die Silbergasse, die heutige Universit\u00e4tsstra\u00dfe, verband Dreiheiligen mit dem Zeughaus mit dem Stadtzentrum. 1453 war dieses Gebiet vom Stift Wilten in einem Vergleich an die Stadt Innsbruck \u00fcbertragen worden. Der k\u00fcnstlich angelegte Sillkanal brachte den Betrieben der fr\u00fchen Innsbruck Industrialisierung das dringend ben\u00f6tigte Wasser zur Energiegewinnung. W\u00e4hrend die Silbergasse neben Gewerbebetrieben und Handwerkst\u00e4tten auch die sich nach und nach gegr\u00fcndeten Kl\u00f6ster beheimatete, war das Gebiet nord\u00f6stlich der Innenstadt vor der Hofburg das Vergn\u00fcgungsviertel f\u00fcr das legere Stadtleben der Aristokratie. Hier entwickelten sich Theater und Hofgarten.\u00a0<\/p>\n<p>1839 beschloss das Innsbrucker Magistrat, der steigenden Wohnungsnot mit Zinsh\u00e4usern in der Neugasse am <em>Angerzell<\/em>, der heutigen Museumstra\u00dfe, zu begegnen. Au\u00dferhalb der bestehenden zusammenh\u00e4ngenden H\u00e4userzeile rund um den Burggraben entstanden nicht nur neue Wohnbauten, sondern auch das Ferdinandeum. 1844 zweigte die B\u00fcrgerstra\u00dfe, die heutige Wilhlem-Greil-Stra\u00dfe, Richtung dem Neuen Platz, dem heutigen Boznerplatz, ab und wurde mit H\u00e4usern ges\u00e4umt. Im Westen entstanden ab den 1860er Jahren die M\u00fcllerstra\u00dfe, die Heiliggeiststra\u00dfe, die Fallmerayerstra\u00dfe und die B\u00fcrgerstra\u00dfe. Mit der Erschlie\u00dfung der Anichstra\u00dfe 1877 wurden all diese Siedlungen auf den ehemals freien Feldern verbunden. Nach wenigen Jahrzehnten waren die einst eigenst\u00e4ndigen Gemeinden Pradl und Wilten mit Innsbruck zusammengewachsen.\u00a0<\/p>\n<p>Die gesamte Innenstadt erweiterte sich w\u00e4hrend des 19. Jahrhunderts nicht nur r\u00e4umlich. Es entstanden Warenh\u00e4user, Theater, Kinos, Caf\u00e9s, Tanzlokale und Museen als Zeichen des allgemeinen breiteren Wohlstands und Aufschwungs. W\u00e4hrend in der Maria-Theresien-Stra\u00dfe viele der alten Palais noch zu bewundern sind, sieht man in der Museumstra\u00dfe und der Anichstra\u00dfe die Fassaden der Gr\u00fcnderzeith\u00e4user. Beda Weber beschrieb das beginnende Stadtwachstum 1851 aus erster Hand:<\/p>\n<p><em>\u201e\u2026 auf dem Raume zwischen der Neustadt, dem Franziskanergraben und der Universit\u00e4tsgasse ist ein neues Stadtviertel angelegt, auf dessen \u00f6stlicher Seite jenseit der kleinen Sill auf den Wiesen, der Neuraut genannt, der Bahnhof f\u00fcr die M\u00fcnchner-Salzburger Eisenbahn zu stehen kommt. In diesem Stadtviertel liegt das Museumsgeb\u00e4ude in der gleichnamigen Stra\u00dfe.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Durch die Luftangriffe im Zweiten Weltkrieg wurden viele Geb\u00e4ude zerst\u00f6rt. Die L\u00fccken wurden teils mit wenig attraktiven Baus\u00fcnden der Nachkriegszeit zugebaut. Die autozentrierte Politik der 1960er und 1970er Jahre hat ebenfalls ihre S\u00fcnden hinterlassen, wie man am Bozner Platz noch sehen kann. Die Neuausrichtung der Maria-Theresienstra\u00dfe zur Fu\u00dfg\u00e4ngerzone erfolgte nach langen Diskussionen, deren Ursprung in den 1980er Jahren liegt, im Jahr 2009. Der Umbau der Rathauspassage und die Er\u00f6ffnung des Kaufhaus Tyrol verwandelte die Innenstadt Innsbrucks. Aus Innsbruck wurde das hippe <em>Innsbrooklyn<\/em>. Mittlerweile ist es auch f\u00fcr die energischsten Gegner dieser Ver\u00e4nderung wohl undenkbar zum alten, verkehrsbeladenen Zustand zur\u00fcckzukehren, bl\u00fchte die alte Neustadt doch damit geh\u00f6rig auf. Lokale und Gesch\u00e4fte verwandeln sie in die Flaniermeile Innsbrucks. Die Innenstadt wandelt sich von einer Geisel des Verkehrs langsam, aber sicher wieder zum \u00f6ffentlichen Raum f\u00fcr alle.\u00a0<\/p>\n<p>[\/et_pb_toggle][et_pb_blog fullwidth=&#8220;off&#8220; posts_number=&#8220;50&#8243; include_categories=&#8220;15&#8243; show_author=&#8220;off&#8220; show_date=&#8220;off&#8220; show_categories=&#8220;off&#8220; show_pagination=&#8220;off&#8220; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; border_radii=&#8220;on|5px|5px|5px|5px&#8220; border_width_all=&#8220;0px&#8220; box_shadow_style=&#8220;preset1&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][\/et_pb_blog][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>From Innsbruck and Innsbrooklyn<\/p>","protected":false},"author":1,"featured_media":58138,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","wds_primary_category":0,"footnotes":""},"categories":[59],"tags":[],"class_list":["post-53731","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-stadtteile-innsbruck"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.discover-innsbruck.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/53731","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.discover-innsbruck.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.discover-innsbruck.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.discover-innsbruck.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.discover-innsbruck.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=53731"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.discover-innsbruck.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/53731\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.discover-innsbruck.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/58138"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.discover-innsbruck.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=53731"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.discover-innsbruck.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=53731"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.discover-innsbruck.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=53731"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}