{"id":53836,"date":"2024-04-24T08:12:07","date_gmt":"2024-04-24T08:12:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.discover-innsbruck.at\/?p=53836"},"modified":"2026-03-04T14:52:45","modified_gmt":"2026-03-04T14:52:45","slug":"st-nikolaus-mariahilf-hoetting-und-muehlau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.discover-innsbruck.at\/en\/st-nikolaus-mariahilf-hoetting-und-muehlau\/","title":{"rendered":"St. Nikolaus, Mariahilf, H\u00f6tting, M\u00fchlau"},"content":{"rendered":"<p>[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; disabled_on=&#8220;on|off|off&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; background_image=&#8220;https:\/\/www.discover-innsbruck.at\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/IMG_0259-scaled.jpeg&#8220; custom_padding=&#8220;200px||200px||false|false&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_row _builder_version=&#8220;4.16&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.25.1&#8243; text_text_color=&#8220;#000000&#8243; header_font=&#8220;|on|||&#8220; header_text_align=&#8220;center&#8220; header_text_color=&#8220;#e09900&#8243; header_font_size=&#8220;42px&#8220; header_line_height=&#8220;1.3em&#8220; header_2_text_color=&#8220;#000000&#8243; background_color=&#8220;rgba(255,255,255,0.8)&#8220; background_layout=&#8220;dark&#8220; width=&#8220;50%&#8220; module_alignment=&#8220;center&#8220; custom_padding=&#8220;10px|10px|10px|10px|true|true&#8220; header_font_size_last_edited=&#8220;off|desktop&#8220; border_radii=&#8220;on|10px|10px|10px|10px&#8220; box_shadow_style=&#8220;preset1&#8243; locked=&#8220;off&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<h1>St. Nikolaus, Mariahilf, H\u00f6tting und M\u00fchlau<\/h1>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section][et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_row _builder_version=&#8220;4.16&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_toggle title=&#8220;Wissenswertes zu St. Nikolaus &#038; Mariahilf&#8220; open_toggle_text_color=&#8220;#e09900&#8243; open_toggle_background_color=&#8220;#ffffff&#8220; closed_toggle_text_color=&#8220;#e09900&#8243; closed_toggle_background_color=&#8220;#ffffff&#8220; icon_color=&#8220;#e09900&#8243; open_icon_color=&#8220;#e09900&#8243; admin_label=&#8220;Wissenswertes zur St. Nikolaus &#038; Mariahilf&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; title_text_color=&#8220;#e09900&#8243; title_font_size=&#8220;18px&#8220; border_radii=&#8220;on|5px|5px|5px|5px&#8220; box_shadow_style=&#8220;preset1&#8243; global_module=&#8220;62270&#8243; saved_tabs=&#8220;all&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p>Wenn man so will, nahm Innsbruck im 12. Jahrhundert seinen Anfang bei den bunten H\u00e4usern am n\u00f6rdlichen Innufer. 1133 tauchte ein Markt namens <em>Innspruke<\/em> oder <em>Ynbruggen<\/em> erstmals in Urkunden auf. Die Siedlung entstand entlang des Verkehrsweges bei der Innbr\u00fccke. Als die Stadt \u00fcber den Fluss expandierte, etablierte sich f\u00fcr die alten Teile am Nordufer der Name <em>Anpruggen<\/em>. Der heutige Stadtteil Mariahilf westlich der Innbr\u00fccke war bis zur Fertigstellung der Pfarrkirche im 17. Jahrhundert als <em>Obere Anpruggen<\/em> bekannt, die heutige Mariahilfstra\u00dfe trug bis 1837 den Namen <em>Obere Innbr\u00fcckenstra\u00dfe<\/em>. Von der Stadt durch den Fluss getrennt, entwickelte sich am S\u00fcdufer ein eigener Mikrokosmos, der sich sowohl vom Nordufer wie auch vom dar\u00fcberliegenden H\u00f6tting unterschied. Anders als in der von H\u00e4ndlern, Beamten, Bankiers und Angeh\u00f6rigen des Hofstaats gepr\u00e4gten Stadt oder den b\u00e4uerlichen D\u00f6rfern der Umgebung siedelten sich in <em>Anpruggen<\/em> Fuhrwerker, Fl\u00f6\u00dfer, Arbeiter, Wagner, Schmiede und Gastwirte an, um den Durchzugsverkehr zu servicieren und finanziell zu nutzen. Im Westen ging<em> Anpruggen<\/em> in die H\u00f6ttinger Au \u00fcber, ein Schwemmgebiet, das von den Bauern als Allmende genutzt wurde. Wo heute die T\u00fcrme des <em>Mariahilfparks<\/em> in den Himmel ragen, entstanden im Wachstum des 19. Jahrhunderts die typischen Mietzinsh\u00e4user f\u00fcr Angestellte und Arbeiter. Anders als in Wilten und im Saggen mussten die meisten davon in den 1970er Jahren dem modernen Wohnbau Platz machen. Abseits der bunten H\u00e4user der Mariahilfzeile und der Pfarrkirche dominieren gro\u00dfe Wohnanlagen den relativ jungen Stadtteil.<\/p>\n<p>Die Siedlung \u00f6stlich der Innbr\u00fccke, das heutige St. Nikolaus, war die <em>Untere Anpruggen<\/em>. Die St.-Nikolaus-Gasse war der Hauptverkehrsweg vom Osten zur Innbr\u00fccke. In St. Nikolaus war all das ans\u00e4ssig, was man in der Stadt nicht haben wollte, f\u00fcr deren Funktionieren aber notwendig war wie die liebevoll <em>K\u00f6pflplatz<\/em> genannte Hinrichtungsst\u00e4tte, ein Armenhaus und sp\u00e4ter das Zuchthaus. Wo heute Besucher Richtung Alpenzoo flanieren, befand sich der j\u00fcdische Friedhof. Innsbruck lud nicht nur den institutionellen Ballast, sondern auch seinen allt\u00e4glichen urbanen Unrat in St. Nikolaus ab. Die Metzger der Fleischbank an der Innbr\u00fccke warfen die \u00dcberbleibsel ihrer Arbeit in den Fluss, der sie Richtung Osten schw\u00e4nzte. In Kombination mit dem Inhalt der Innsbrucker Nachtt\u00f6pfe schwappte bei Hochwasser eine besonders exklusive Mischung \u00fcber, was den Bewohnern den bis heute gebr\u00e4uchlichen Spitznamen <em>Koatlackler<\/em> eintrug. Das 19. Jahrhundert brachte nicht nur Industriebetriebe und Mietzinsh\u00e4user, sondern auch eine Modernisierung in das Arbeiterviertel Innsbrucks. In den 1870er Jahren wurde die letzte Flo\u00dfanlegestelle in St. Nikolaus liquidiert und stattdessen der <em>Waltherpark<\/em> als kleine, innerst\u00e4dtische Gr\u00fcnfl\u00e4che eingerichtet. \u00d6stlich vom Park wurde 1875 der <em>Kreuzersteg<\/em> \u00fcber den Inn er\u00f6ffnet. Heute ist die mit Liebesschl\u00f6ssern behangene kleine Fachwerkstahlbr\u00fccke vor allem pittoreskes Fotomotiv dank dem Hintergrund mit Nordkette und Kirchturm. Nach dem Wegfall der Flo\u00dfverbindung \u00fcber den Inn war sie eine wichtige innerst\u00e4dtische Verkehrsverbindung f\u00fcr Fu\u00dfg\u00e4nger und Radfahrer zwischen S\u00fcd- und Nordufer. Trotz dieser neuen Verbindung mit der Stadt und einer zunehmenden Verb\u00fcrgerlichung konnte sich St. Nikolaus seinen eigenen Charme erhalten und punktet heute als l\u00e4ssiges Stadtviertel mit vielen Lokalen und kleinen L\u00e4den.<\/p>\n<p>[\/et_pb_toggle][et_pb_toggle title=&#8220;Wissenswertes zu H\u00f6tting&#8220; open_toggle_text_color=&#8220;#e09900&#8243; open_toggle_background_color=&#8220;#ffffff&#8220; closed_toggle_text_color=&#8220;#e09900&#8243; closed_toggle_background_color=&#8220;#ffffff&#8220; icon_color=&#8220;#e09900&#8243; open_icon_color=&#8220;#e09900&#8243; admin_label=&#8220;Wissenswertes zu H\u00f6tting&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; title_text_color=&#8220;#e09900&#8243; title_font_size=&#8220;18px&#8220; border_radii=&#8220;on|5px|5px|5px|5px&#8220; box_shadow_style=&#8220;preset1&#8243; global_module=&#8220;64598&#8243; saved_tabs=&#8220;all&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<p>Der gro\u00dfe Bruder der <em>Koatlackn<\/em> einen Stock h\u00f6her war lange Zeit kein Teil Innsbrucks. H\u00f6tting war bis zu seiner Eingemeindung 1938 ein eigenes Dorf. Der Grenzstein aus dem 18. Jahrhundert gegen\u00fcber der Riedgasse 49 steht als denkmalgesch\u00fctztes Objekt bis heute an seinem Platz. Mit 8000 Einwohnern z\u00e4hlte H\u00f6tting im 20. Jahrhundert zu den gr\u00f6\u00dften Gemeinden Tirols. Die <em>Allerheiligenh\u00f6fe<\/em> und die Hinrichtungsst\u00e4tte <em>Galgenb\u00fchel<\/em> markierten das westliche Ende der Gemeinde. Bergbau und gro\u00dfe Bauernh\u00f6fe waren die Gr\u00fcnde f\u00fcr das Selbstvertrauen, mit dem H\u00f6ttinger der Stadt Innsbruck entgegentraten. Wirtschaftlich gesehen, war das Dorf der Stadt lange ebenb\u00fcrtig. Im fr\u00fchen 16. Jahrhundert gab es in H\u00f6tting bereits ein Badhaus. Erst mit der Entwicklung des neuen Stadtteils Saggen und der Eingemeindung von Pradl und Wilten \u00fcberholte Innsbruck den oft lauten Nachbarn von oben endg\u00fcltig. Die H\u00f6ttinger hatten den Ruf wilde Gesellen zu sein. \u00a0H\u00f6ttinger Kinder galten f\u00fcr die Innsbrucker Spr\u00f6sslinge als schlechter Umgang. 1923 stand in der Zeitung zu lesen:<\/p>\n<p><em>\u201eK\u00fcrzlich wurde in der Schneeburggasse einem 14j\u00e4hrigen Buben zwei Pistolen abgenommen, mit denen er sich angeblich mit Spatzenschie\u00dfen vergn\u00fcgt hatte. Kurz vorher wurde auf dem Platze der Hund des Handelsmannes Inwinkel angeschossen. Das Gescho\u00df drang dem Tiere in den Kopf. Da auch viele Kinder gerade auf diesem Platze spielten, kann noch von einem Gl\u00fccke gesprochen werden, da\u00df durch die Schie\u00dferei kein gr\u00f6\u00dferes Unheil entstand. Der Fall d\u00fcrfte noch ein gerichtliches Nachspiel haben.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Anders als in der Stadt mit Angestellten in Handel und Verwaltung, Universit\u00e4tsprofessoren, \u00c4rzten und Anw\u00e4lten waren hier schon immer Handwerker, B\u00fcchsengie\u00dfer, Bauern und Arbeiter aus dem Bergwerk unter der Hungerburg oder der <em>Rauchm\u00fchle<\/em> ans\u00e4ssig. Im politisch radikalen und aufgeheizten Klima der Zwischenkriegszeit galt das Dorf oberhalb Innsbrucks als das \u201e<em>Rote H\u00f6tting<\/em>\u201c. Die <em>H\u00f6ttinger Saalschlacht<\/em> von 1932, die in Innsbruck legend\u00e4ren Ruf genie\u00dft, war dem Ruf des Stadtteils als hei\u00dfes Pflaster ebenfalls zutr\u00e4glich. Bis heute konnte sich H\u00f6tting eine gewisse Eigenheit bewahren, auch wenn das raue Dorf von damals heute zu den beliebtesten Wohngegenden der Stadt z\u00e4hlt. \u00a0<\/p>\n<p>[\/et_pb_toggle][et_pb_toggle title=&#8220;Wissenswertes zu M\u00fchlau&#8220; open_toggle_text_color=&#8220;#e09900&#8243; open_toggle_background_color=&#8220;#ffffff&#8220; closed_toggle_text_color=&#8220;#e09900&#8243; closed_toggle_background_color=&#8220;#ffffff&#8220; icon_color=&#8220;#e09900&#8243; open_icon_color=&#8220;#e09900&#8243; admin_label=&#8220;Wissenswertes zu M\u00fchlau&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; title_text_color=&#8220;#e09900&#8243; title_font_size=&#8220;18px&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; border_radii=&#8220;on|5px|5px|5px|5px&#8220; box_shadow_style=&#8220;preset1&#8243; global_module=&#8220;64601&#8243; saved_tabs=&#8220;all&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;]<\/p>\n<p>Das im Osten angrenzende M\u00fchlau war ebenfalls bis 1938 eine eigene Gemeinde und f\u00fcr seine historisch gewachsene Industrie bekannt. Name und Bedeutung des Ortes gehen auf die M\u00fchlen zur\u00fcck, die sich am <em>M\u00fchlbach<\/em> schon im Mittelalter angesiedelt hatten. Dieser energieliefernde Wasserlauf war es auch, der M\u00fchlau zu einer ersten industriellen Bl\u00fcte verhalf. 1312 wurde erstmals ein Sagmeister erw\u00e4hnt. Eine Metallgie\u00dferei und eine Plattnerei siedelten sich im 15. Jahrhundert an. F\u00fcr kurze Zeit hatte sogar die Landesf\u00fcrstliche M\u00fcnzpr\u00e4geanstalt ihren Sitz in M\u00fchlau. Im <em>Ansitz Grabenstein<\/em> wurden mittels der modernen Walzpr\u00e4gemaschine zwischen 1567 und 1571 die offiziellen Zahlungsmittel aus Schwazer Silber hergestellt. In der zweiten Welle der Industrialisierung im 19. Jahrhundert entstanden am M\u00fchlbach die Rauchm\u00fchle samt Elektrizit\u00e4tswerk, eine Zuckerfabrik, eine Papierfabrik und mehrere Textilfabriken, die der Gemeinde ihren Stempel aufdr\u00fcckten. Am Dorfplatz M\u00fchlau erinnern der Dorfbrunnen mit dem M\u00fchlrad und ein sehenswertes Relief von Johannes Obleitner an die Verbindung des b\u00e4uerlichen und industriellen Lebens. In der Holzgasse 10 kann man das alte Elektrizit\u00e4tswerk der Gemeinde M\u00fchlau bewundern. F\u00fcr einige Zeit war M\u00fchlau auch Standort einer Kuranstalt. Wenige Meter von der Textilfabrik entfernt gab es mit dem <em>Badehaus M\u00fchlau<\/em> ein fr\u00fches Wellnesshotel. Innsbruck konnte dank der vielen Quellen auf eine lange Tradition des Heilbadens zur\u00fcckblicken. 1786 er\u00f6ffnete der Arzt Martinus Scherer sein Bad, das mit erstaunlich modern anmutenden Methoden wie Dampfbad, Kaltwasserbad sowie Eisen-, Schwefel- und Kr\u00e4uterb\u00e4dern Patienten von allerlei Leiden wie Taubheit, L\u00e4hmung, Sprachlosigkeit und Blattern heilen sollte. Im 19. Jahrhundert boomte der Kurtourismus. Vor allem die umliegenden D\u00f6rfer profitierten von einer stetig wachsenden G\u00e4steschicht, die unter dem M\u00fchsal des modernen Lebens \u00e4chzten und nach alpiner Idylle und modernen Anwendungen lechzten. Innsbruck war mittlerweile gut an das Bahnnetz angebunden und damit leicht f\u00fcr G\u00e4ste erreichbar. M\u00fchlau entpuppte sich, \u00e4hnlich wie der Mentlberg, wo 1884 ein \u00e4hnliches Etablissement entstand, als idealer Standort f\u00fcr Kurg\u00e4ste. Die N\u00e4he zur Stadt erm\u00f6glichte nicht ausschlie\u00dflich an Genesung interessierten Reisenden, anders als in abgelegenen Bergd\u00f6rfern wie Davos, ein wenig urbane Zerstreuung zwischen den Anwendungen, wie im Magazin <em>Der Alpenfreund<\/em> 1870 zu lesen war:<\/p>\n<p><em>\u201eIst der Alpenfreund aber mit Familie gesegnet, so brauchen ihn weder R\u00fccksichten auf die allf\u00e4lligen nerv\u00f6sen Zust\u00e4nde und Anf\u00e4lle der lieben Ehefrau noch auf die skrophul\u00f6sen Leiden eines aus den Kindern abzuhalten, alle Sorgen und K\u00fcmmernisse und Beschwerden des Gesch\u00e4ftslebens auf dem naheliegenden Gebirge auszuatmen. Er nehme nur seine Lieben mit nach M\u00fchlau, \u00fcberlasse die Heilung getrost der Obsorge des Besitzers erw\u00e4hnten Etablissements, Dr. Schlechter, der mit Kaltwasserkur, Soleb\u00e4dern, Gymnastik und Elektro-Magnetismus seine Heilzwecke schon zu erreichen wissen wird, und &#8211; wandere selbst getrost dem Himmel entgegen auf die Berge.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Das <em>Badehaus M\u00fchlau<\/em> in der Anton-Rauch-Stra\u00dfe 30 ist heute ein sehenswertes Wohnhaus, das architektonisch im Stil des 19. Jahrhunderts erhalten blieb. Das 20. Jahrhundert brachte dem Dorf nicht nur den Verlust der Eigenst\u00e4ndigkeit, auch Tourismus und Industrie begannen abzuwandern. Der westliche Teil M\u00fchlaus entlang der Holzgasse und des Richardswegs beheimatet bis heute einige der sch\u00f6nsten Bauernh\u00e4user und Villen Innsbrucks. Erhaben \u00fcber der Stadt lie\u00df sich der Kleinadel eine Reihe von Ansitzen errichten, die sp\u00e4ter vom Gro\u00dfb\u00fcrgertum gerne \u00fcbernommen wurde. Das vielleicht sch\u00f6nste Beispiel daf\u00fcr ist der 1904 renovierte <em>Ansitz Sonnenheim<\/em> am Richardsweg. Die markante Villa im Tiroler Heimatstil \u00e4hnelt dank des Turmes noch immer einer Burg. Die Fassaden zeigen Malereien des bekannten Pradler Malers Raphael Thaler. Heute ist M\u00fchlau weder Wirtschaftsstandort noch Tourismus-Hotspot. Dank seiner sonnigen Lage am Stadtrand ist das ruhige Stadtvierten aber ein gefragter Wohnort. Wer es sich leisten kann, siedelt sich auch heute noch dort an, wo vor Jahrhunderten bereits wohlhabende Touristen ihre Ferien verbrachten.<\/p>\n<p>[\/et_pb_toggle][et_pb_blog fullwidth=&#8220;off&#8220; posts_number=&#8220;50&#8243; include_categories=&#8220;80&#8243; show_author=&#8220;off&#8220; show_date=&#8220;off&#8220; show_categories=&#8220;off&#8220; show_pagination=&#8220;off&#8220; _builder_version=&#8220;4.24.3&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; border_radii=&#8220;on|5px|5px|5px|5px&#8220; border_width_all=&#8220;0px&#8220; box_shadow_style=&#8220;preset1&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][\/et_pb_blog][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>The Koatlackn and the Rote H\u00f6tting<\/p>","protected":false},"author":1,"featured_media":55420,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","wds_primary_category":0,"footnotes":""},"categories":[59],"tags":[],"class_list":["post-53836","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-stadtteile-innsbruck"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.discover-innsbruck.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/53836","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.discover-innsbruck.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.discover-innsbruck.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.discover-innsbruck.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.discover-innsbruck.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=53836"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.discover-innsbruck.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/53836\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.discover-innsbruck.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/55420"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.discover-innsbruck.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=53836"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.discover-innsbruck.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=53836"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.discover-innsbruck.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=53836"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}