{"id":69525,"date":"1931-06-01T13:26:55","date_gmt":"1931-06-01T13:26:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.discover-innsbruck.at\/?p=69525"},"modified":"2026-02-12T14:11:54","modified_gmt":"2026-02-12T14:11:54","slug":"das-wiedererstandene-hotel-mariabrunn-auf-der-hungerburg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.discover-innsbruck.at\/en\/das-wiedererstandene-hotel-mariabrunn-auf-der-hungerburg\/","title":{"rendered":"Das wiedererstandene Hotel &#8222;Mariabrunn&#8220; auf der Hungerburg"},"content":{"rendered":"<p>[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; specialty=&#8220;on&#8220; _builder_version=&#8220;4.24.3&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220;][et_pb_column type=&#8220;1_2&#8243; specialty_columns=&#8220;2&#8243; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; custom_padding=&#8220;|||&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; custom_padding__hover=&#8220;|||&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220;][et_pb_row_inner _builder_version=&#8220;4.16&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220;][et_pb_column_inner saved_specialty_column_type=&#8220;1_2&#8243; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220;][et_pb_text admin_label=&#8220;Titel und Adresse&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; text_text_color=&#8220;#000000&#8243; header_font=&#8220;|on|||&#8220; header_text_align=&#8220;center&#8220; header_text_color=&#8220;#e09900&#8243; header_font_size=&#8220;42px&#8220; header_line_height=&#8220;1.3em&#8220; header_2_text_color=&#8220;#e09900&#8243; background_color=&#8220;rgba(255,255,255,0.8)&#8220; background_layout=&#8220;dark&#8220; custom_padding=&#8220;20px|20px|20px|20px|true|true&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; header_font_size_last_edited=&#8220;off|desktop&#8220; border_radii=&#8220;on|10px|10px|10px|10px&#8220; box_shadow_style=&#8220;preset1&#8243; locked=&#8220;off&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;]<\/p>\n<h2>Das wiedererstandene Hotel &#8222;Mariabrunn&#8220; auf der Hungerburg<\/h2>\n<p>Erschienen: Allgemeiner Tiroler Anzeiger \/ 1. Juni 1931<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_toggle title=&#8220;\u00dcber diesen Text&#8230;&#8220; open_toggle_text_color=&#8220;#e09900&#8243; open_toggle_background_color=&#8220;#ffffff&#8220; closed_toggle_text_color=&#8220;#e09900&#8243; closed_toggle_background_color=&#8220;#ffffff&#8220; icon_color=&#8220;#e09900&#8243; open_icon_color=&#8220;#e09900&#8243; admin_label=&#8220;\u00dcber diesen Text&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; title_text_color=&#8220;#e09900&#8243; title_font_size=&#8220;18px&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; border_radii=&#8220;on|5px|5px|5px|5px&#8220; box_shadow_style=&#8220;preset1&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;]<\/p>\n<p>Nach den schweren Jahren mit Krieg und Inflation er\u00f6ffnete das altehrw\u00fcrdige Hotel Mariabrunn wieder seine Pforten, nachdem es einige Jahre zuvor abgebrannt war. Das auff\u00e4llige Geb\u00e4ude im modernen Stil an prominenter Stelle hoch \u00fcber Innsbruck war ein Zeichen des Aufbruchs.\u00a0<\/p>\n<p>[\/et_pb_toggle][\/et_pb_column_inner][\/et_pb_row_inner][\/et_pb_column][et_pb_column type=&#8220;1_2&#8243; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; custom_padding=&#8220;|||&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; custom_padding__hover=&#8220;|||&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220;][et_pb_toggle title=&#8220;Der Artikel&#8220; open=&#8220;on&#8220; open_toggle_text_color=&#8220;#e09900&#8243; open_toggle_background_color=&#8220;#ffffff&#8220; closed_toggle_text_color=&#8220;#e09900&#8243; closed_toggle_background_color=&#8220;#ffffff&#8220; icon_color=&#8220;#e09900&#8243; open_icon_color=&#8220;#e09900&#8243; admin_label=&#8220;Das wiedererstandene Hotel %22Mariabrunn%22 auf der Hungerburg&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; title_text_color=&#8220;#e09900&#8243; title_font_size=&#8220;18px&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; border_radii=&#8220;on|5px|5px|5px|5px&#8220; box_shadow_style=&#8220;preset1&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220; sticky_enabled=&#8220;0&#8243; global_module=&#8220;69528&#8243; saved_tabs=&#8220;all&#8220;]<\/p>\n<p>Nun leuchtet in warmem Gelb das neue &#8222;Mariabrunn&#8220;-Hotel von der Hungerburg ins Tal herab und lockt nach G\u00e4sten. Im einfachen Stil neuer Bauformen steht es wieder da und es ist, wer das Bauwerk vor dem Brande in Erinnerung hat, kaum wieder zu erkennen. Gewi\u00df, es gibt viele Leute, die sich vom kitschigen Aeu\u00dferen der alten Bauform mit dem unm\u00f6glichen T\u00fcrmchen nicht trennen k\u00f6nnen und das ehemalige &#8222;Mariabrunn&#8220; sch\u00f6ner finden; doch diese Leute sind nicht zu bekehren. Wer mit der Baukunst weiterlebt und wer das neue Bauen nicht in die Formen alter Baustile zw\u00e4ngen will, sondern das neue Bauen auch im Sinner neuer Baugedanken verwirklich wissen will, der wird das wiedererstandene &#8222;Mariabrunn&#8220; wenn auch die Einteilung des Erdgeschosses ziemlich unver\u00e4ndert blieb, als eine sch\u00f6ne Leistung eines modernen Umbaus werten m\u00fcssen. Die einfachen Bauformen geben dem &#8222;Mariabrunn&#8220; nun ein angenehmes Aeu\u00dfere und die wei\u00dfen Mauers\u00f6ller legen sich schmiegsam wie B\u00e4nder um das architektonisch trefflich gegliederte gelbschimmernde Haus; westlich sind es zwei S\u00f6ller, w\u00e4hrend \u00f6stlich nur ein S\u00f6ller \u00fcber dem Vorbau mit dem Speisesaal sich dahinzieht.\u00a0<\/p>\n<p>Und so sch\u00f6n der Bau au\u00dfen ist, so sch\u00f6n ist er auch\u00a0 innen. Am Samstag abends wurden die Restaurationsr\u00e4umlichkeiten im Erdgescho\u00df mit Konzert und Ball er\u00f6ffnet. Die in Rose gehaltene Halle mit Kamin nimmt uns auf, dann treten wir in das in Gelb gestrichene B\u00fcrgerzimmer, das Restaurant ist blau-meer-gr\u00fcn in der Decke. Das dunkle Lindenholz der T\u00e4felung der T\u00fcren und Fensterrahmen sowie der Deckenbalken wirkt \u00fcberall wie abwechslungsvolle Zier. Der repr\u00e4sentative Speisesaal prunkt ebenfalls mit dem Farbenspiel des Wei\u00df seiner W\u00e4nde und der Decke und mit dem Dunkel des Eichenholzes, aus dem die T\u00e4felung, die Pfeilerverkleidung und die Deckenbalken bestehen. Das gro\u00dfe Mittelfenster mit den beiden \u00fcbereck gestellten rechteckigen Erkern geben dem gro\u00dfen Saale einen vornehmen Charakter. Was allen R\u00e4umen besondere Eigenart verleiht, das sind die sch\u00f6nen neuen Formen der Beleuchtungsk\u00f6rper.\u00a0<\/p>\n<p>Der Gesamtentwurf des ganzen Umbaues einschlie\u00dflich der Innenausstattung stammt vom Innsbrucker Architekten Siegfried Mazagg, w\u00e4hrend die Bauausf\u00fchrung die Firma P\u00fcmpel u. S\u00f6hne in Hall besorgte.\u00a0<\/p>\n<p>Es ist selbstverst\u00e4ndlich, da\u00df K\u00fcche und Schank mit allen Einzelheiten neuzeitlicher Ausstattung schon versehen sind oder noch versehen werden. Der Garten wird ein ganz modernes Tanzparkett mit Plachenbedachung erhalten, die je nach dem Wetter aufgezogen oder eingerollt werden kann. Jeden Sonntag nachmittags wird dort Tanz im Freien m\u00f6glich sein, w\u00e4hrend am Samstag abends eine Reunion im Speisesaal stattfinden wird.\u00a0<\/p>\n<p>W\u00e4hren die Restaurationsr\u00e4umlichkeiten nun seit Samstag abends ge\u00f6ffnet sind, wird der Hotelbetrieb selbst erst Mitte Juni aufgenommen werden k\u00f6nnen. Das Hotel wir 28 Zimmer mit 50 Betten erhalten, s\u00e4mtliche Zimmer flie\u00dfendem Wasser und Warmwasser und Zentralheizung ausgestattet, 15 Zimmer au\u00dferdem mit eigenem Bad, wie auch jedes mit moderner Lichtsignalanlage und Telephon versehene Stockwerk ein Extrabad aufweisen wird. Besonders angenehm wird es empfunden werden, da\u00df jedes Zimmer Balkonanteil hat. Der Pensionspreis wird in der Hochsaison 12 bis 16 S(chilling) betragen.\u00a0<\/p>\n<p>Der neue P\u00e4chter Herr Paul Ponzle gibt schon durch seine sachliche Vergangenheit die Gew\u00e4hr, da\u00df das Hotel in zufriedenstellender Weise den Anforderungen gerecht werden wird. Herr Ponzle, ein geb\u00fcrtiger Rheinl\u00e4nder, hat eine 20j\u00e4hrige Schulung als Hotelfachmann hinter sich. im Jahre 1918 und 1914 war er P\u00e4chter des Kurhauses des\u00a0 Grafen in Bad Liebwerda bei Reichenberg und in den letzten Jahren bekanntlich Direktor des gro\u00dfen und sch\u00f6nen Strandhotels in Lochau am Bodensee. Das freundliche und sympathische Ehepaar Ponzle wird es sicherlich nicht fehlen lassen, die sonst etwas k\u00fchl und kritisch veranlagten Innsbrucker sowie die Fremden so warm zu machen, da\u00df sie sich auf &#8222;Mariabrunn&#8220; recht herzlich willkommen f\u00fchlen.\u00a0<\/p>\n<p>[\/et_pb_toggle][\/et_pb_column][\/et_pb_section]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Allgemeiner Tiroler Anzeiger \/ 1. 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