{"id":57783,"date":"2024-08-24T08:53:22","date_gmt":"2024-08-24T08:53:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.discover-innsbruck.at\/?post_type=project&#038;p=57783"},"modified":"2024-08-19T09:00:26","modified_gmt":"2024-08-19T09:00:26","slug":"zeughaus-innsbruck-sommerkino","status":"publish","type":"project","link":"https:\/\/www.discover-innsbruck.at\/en\/project\/zeughaus-innsbruck-sommerkino\/","title":{"rendered":"Zeughaus Innsbruck Summer Cinema"},"content":{"rendered":"<p>[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;4.25.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220;][et_pb_row column_structure=&#8220;1_2,1_2&#8243; _builder_version=&#8220;4.25.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220;][et_pb_column type=&#8220;1_2&#8243; _builder_version=&#8220;4.25.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220;][et_pb_image src=&#8220;https:\/\/www.discover-innsbruck.at\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/45B6D2A6-1F96-4810-B777-E755051BC937-scaled.jpeg&#8220; alt=&#8220;Zeughaus Innsbruck Sommerkino&#8220; title_text=&#8220;Zeughaus Innsbruck Sommerkino&#8220; admin_label=&#8220;Bild (\u00e4ndern)&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; border_radii=&#8220;on|10px|10px|10px|10px&#8220; box_shadow_style=&#8220;preset1&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;][\/et_pb_image][\/et_pb_column][et_pb_column type=&#8220;1_2&#8243; _builder_version=&#8220;4.25.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220;][et_pb_post_title meta=&#8220;off&#8220; featured_image=&#8220;off&#8220; admin_label=&#8220;Posttitel (nicht \u00e4ndern)&#8220; _builder_version=&#8220;4.25.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; title_font_size=&#8220;28px&#8220; custom_padding=&#8220;10px|10px|10px|10px|true|true&#8220; border_radii=&#8220;on|10px|10px|10px|10px&#8220; box_shadow_style=&#8220;preset1&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220;][\/et_pb_post_title][et_pb_icon font_icon=&#8220;&#xe09a;||divi||400&#8243; icon_width=&#8220;64px&#8220; url=&#8220;https:\/\/www.instagram.com\/discoverinnsbrooklyn\/&#8220; url_new_window=&#8220;on&#8220; admin_label=&#8220;Instagram (nicht \u00e4ndern)&#8220; _builder_version=&#8220;4.25.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_module=&#8220;55501&#8243; saved_tabs=&#8220;all&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220;][\/et_pb_icon][et_pb_text admin_label=&#8220;\u00dcberschrift (nicht \u00e4ndern)&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.0&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; header_2_font_size=&#8220;24px&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;]<\/p>\n<h2>Mehr dazu&#8230;.\u00a0<\/h2>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_toggle title=&#8220;Maximilian I. und seine Zeit&#8220; open_toggle_text_color=&#8220;#e09900&#8243; open_toggle_background_color=&#8220;#ffffff&#8220; closed_toggle_text_color=&#8220;#e09900&#8243; closed_toggle_background_color=&#8220;#ffffff&#8220; icon_color=&#8220;#e09900&#8243; open_icon_color=&#8220;#e09900&#8243; admin_label=&#8220;Maximilian I. und seine Zeit&#8220; _builder_version=&#8220;4.24.3&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; title_text_color=&#8220;#e09900&#8243; title_font_size=&#8220;18px&#8220; border_radii=&#8220;on|5px|5px|5px|5px&#8220; box_shadow_style=&#8220;preset1&#8243; saved_tabs=&#8220;all&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; global_module=&#8220;53520&#8243; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220;]<\/p>\n<p>Maximilian z\u00e4hlt zu den bedeutendsten Pers\u00f6nlichkeiten der europ\u00e4ischen und der Innsbrucker Stadtgeschichte. \u00dcber Tirol soll der passionierte J\u00e4ger gesagt haben: &#8222;<em>Tirol ist ein grober Bauernkittel, der aber gut w\u00e4rmt<\/em>.&#8220; Er machte Innsbruck in seiner Regierungszeit zu einem der wichtigsten Zentren des Heiligen R\u00f6mischen Reichs. \u201e<em>Wer immer sich im Leben kein Ged\u00e4chtnis macht, der hat nach seinem Tod kein Ged\u00e4chtnis und derselbe Mensch wird mit dem Glockenton vergessen.\u201c<\/em> Dieser Angst wirkte Maximilian h\u00f6chst erfolgreich aktiv entgegen.\u00a0Unter ihm spielten Propaganda, Bild und Medien eine immer st\u00e4rkere Rolle, bedingt auch durch den aufkeimenden Buchdruck. Maximilian nutzte Kunst und Kultur, um sich pr\u00e4sent zu halten. So hielt er sich eine Reichskantorei, eine Musikkapelle, die vor allem bei \u00f6ffentlichen Auftritten und Empf\u00e4ngen internationaler Gesandter zum Einsatz kam. Das <em>Goldene Dachl<\/em>, die Hofburg, die Hofkirche und das Innsbrucker Zeughaus wurden von ihm ma\u00dfgeblich initiiert, ebenso die Befestigung der Stra\u00dfen und Gassen der Altstadt durch Pflasterung. Er lie\u00df den Handelsweg im heutigen Mariahilf verlegen und verbesserte die Wasserversorgung der Stadt. 1499 veranlasste Maximilian die <em>Salvatorikapelle<\/em>, ein Spital f\u00fcr die notleidenden Innsbrucker, die keinen Anspruch auf einen Platz im Stadtspital der Bruderschaft hatten umzubauen. Durch den kaiserlichen Hof, der immer wieder in Innsbruck ans\u00e4ssig war, bildete sich auch eine rege Baut\u00e4tigkeit von au\u00dfen. Gesandte und Politiker fremder M\u00e4chte sowie Adelige lie\u00dfen sich ihren Wohnsitz in Innsbruck bauen oder \u00fcbernachteten in den Wirtsh\u00e4usern der Stadt. Kulturell war es vor allem seine zweite Ehefrau Bianca Maria Sforza, die Innsbruck f\u00f6rderte. Nicht nur die Hochzeit fand hier statt, sie residierte auch lange Zeit hier, war die Stadt doch n\u00e4her an ihrer Heimat Mailand als die anderen Residenzen Maximilians. Sie brachte ihren gesamten Hofstaat aus der Renaissancemetropole mit in die deutschen L\u00e4nder n\u00f6rdlich der Alpen. Innsbruck wurde unter Maximilian aber nicht nur auf k\u00fcnstlerischer Ebene zu einem Zentrum des Reiches, auch wirtschaftlich brummte die Stadt. Unter anderem war Innsbruck Zentrale des Postdienstes im Kaiserreich. Die Familie Thurn und Taxis (84) erhielt das Monopol auf diesen wichtigen Dienst und w\u00e4hlte Innsbruck als Zentrale ihrer privaten Reichspost. Die Fugger (85) unterhielten eine Kontorei in Innsbruck. Diplomaten aus ganz Europa und dem osmanischen Reich waren zu Gast in der Stadt. Neben seiner ihm gerne unterstellten Liebe f\u00fcr die Tiroler Natur waren ihm die Kostbarkeiten wie das Haller Salz und das Schwazer Silber mindestens ebenso teuer und n\u00fctzlich. Seinen aufw\u00e4ndigen Hofstaat, die Wahl zum K\u00f6nig durch die Kurf\u00fcrsten und die vielen Kriege finanzierte sich Maximilian unter anderem durch Verpf\u00e4ndung der Bodensch\u00e4tze des Landes an die reiche Kaufmannsfamilie Fugger aus Augsburg. Durch eine beginnende Zentralisierung seiner Hausmacht und eine effizientere Verwaltung nahm Maximilian eine gedachte Einheit \u00d6sterreichs vorweg. \u00a0Beginnend mit ihm war die Kaiserkrone des <em>Heiligen R\u00f6mische Reichs<\/em>, auch dank der finanziellen Kraft Tirols, fest in Habsburger Hand. Zu verdanken war diese Entwicklung einer geschickten Au\u00dfenpolitik mit Krieg und Heirat. 1486 wurde Maximilian zum Kaiser gew\u00e4hlt, 1493 wurde gekr\u00f6nt. Im 15. Jahrhundert allerdings war es schwer durch das politisch zerst\u00fcckelte Italien nach Rom zu reisen. Die Habsburger standen zu dieser Zeit mit Venedig und Mailand auf Kriegsfu\u00df. Die <em>Serenissima Republica di San Marco<\/em> verweigerte Maximilian den Durchzug. 1508 lie\u00df er sich pragmatisch in Trient zum erw\u00e4hlten r\u00f6mischen Kaiser kr\u00f6nen, jedoch nicht salben. Das machte seinen Vater Friedrich III. zum letzten in Rom gesalbten Kaiser des <em>Heiligen R\u00f6mischen Reichs<\/em>. Der Krieg mit Venedig endete zwar nicht mit einem Sieg Maximilians, Tirol wurden aber die eigentlich italienischen Gebiete des Trentino endg\u00fcltig zugeschlagen. Die S\u00fcdgrenze des Landes Tirol bei Riva sollte bis 1918 Bestand haben.<\/p>\n<p>H\u00e4ufig wird Maximilian auch als <em>letzter Ritter und erster Kanonier<\/em> bezeichnet. Er lebte in einer Zeit des \u00dcbergangs zwischen feudaler Armee unter der F\u00fchrung der einzelnen Landesf\u00fcrsten, die dem Kaiser unterstanden, und S\u00f6ldnerheeren, die vom Landesherrn selbst bezahlt und unterhalten werden mussten. Die Rechnung der Finanzierung dieser Heere wurde unter anderem auch mit Tiroler Reichtum aus Salinen und Bergwerken bezahlt. In der Waffenherstellung konnte Maximilian auf das Fachwissen der B\u00fcchsenmeister aufbauen, die sich bereits unter seinem Vorg\u00e4nger Siegmund in den Gie\u00dfereien in H\u00f6tting etabliert hatten. Der ber\u00fchmteste von ihnen war Peter \u201e<em>L\u00f6ffler<\/em>\u201c Laiminger. Die Geschichte der L\u00f6fflers ist im Roman <em>Der Meister des siebten Siegels<\/em> ausgezeichnet verarbeitet. Er erkannte aber auch, dass man Macht nicht nur am Schlachtfeld erringen kann. <em>&#8222;Bella gerant alii, sed tu felix Austria nube! (M\u00f6gen andere Krieg f\u00fchren, du gl\u00fcckliches \u00d6sterreich, heirate!)<\/em>&#8220;\u00a0Hochzeiten waren seit jeher ein beliebtes Mittel zum Machterwerb, Maximilian aber perfektionierte diese Methode des Gambelns um Einfluss und L\u00e4ndereien. Durch die Hochzeit mit seiner ersten Ehefrau Maria von Burgund konnte er gro\u00dfe Gebietsgewinne verzeichnen. Das von Siegmund dem M\u00fcnzreichen an Karl von Burgund verpf\u00e4ndete Vorder\u00f6sterreich mit Elsass und Breisgau fielen ebenso an ihn wie das wohlhabende Burgund. Er stellte die Hochzeit mit Maria gerne als Liebeshochzeit dar. Ob das der Wahrheit entspricht, man m\u00f6chte es dem jungen Mann w\u00fcnschen, oder es eine Zweckhochzeit war wie die Ehen dieser Zeit in der Hocharistokratie f\u00fcr gew\u00f6hnlich waren, ist nicht ganz gekl\u00e4rt. Maria von Burgund allerdings war die Begr\u00fcnderin seiner Dynastie und es lie\u00df sie wohl auch deshalb als besonders h\u00fcbsch und geliebt am <em>Goldenen Dachl<\/em> darstellen. Durch die Hochzeit mit Maria von Burgund kamen aus den modernen Handelsst\u00e4dten Br\u00fcgge Modernisierung der Verwaltung und eine neue Art und Weise den Staat zu denken. Burgund war zu dieser Zeit am Weg zum modernen Fl\u00e4chenstaat in der N\u00e4he zu Frankreich und z\u00e4hlte zu den wohlhabendsten Regionen Europas. Nachdem Maria bei einem Reitunfall t\u00f6dlich verungl\u00fcckte, heiratete er in zweiter Ehe Bianca Maria Sforza von Mailand, um den Machtbereich nach S\u00fcden zu stabilisieren. Auch seine Nachkommen waren vor dem Hochzeitsmanager Maximilian nicht sicher. Maximilian begr\u00fcndet die spanische Linie der Habsburger, die sich 200 Jahre lang halten konnte. Sein Sohn Philipp &#8222;<em>der Sch\u00f6ne<\/em>&#8220; wurde mit Johanna &#8222;<em>der Wahnsinnigen<\/em>&#8220; von Kastilien verheiratet. Sogar seine Enkel wurden im Spiel um Macht eingesetzt. Die Kinder von Philipp, Maria und Ferdinand, wurden von Maximilian schon im Kindesalter mit den Kindern des K\u00f6nigs von Ungarn und dem K\u00f6nig von Polen in der Doppelhochzeit von Wien verheiratet.\u00a0Als der K\u00f6nig von Ungarn in der Schlacht von Mohacs fiel, ging auch die Krone Ungarns, B\u00f6hmens und Kroatiens an die Habsburger. Sein Enkel Karl V. regierte als Regent von Spanien und als Kaiser des Heiligen R\u00f6mischen Reiches \u00fcber ein Riesenreich.<\/p>\n<p>Bei den Tiroler Bauern war Maximilian nicht besonders beliebt. Viele Tiroler mussten auf den Schlachtfeldern des Kaisers den kaiserlichen Willen durchsetzen. Die Kriege gegen die Schweizer Eidgenossen im Westen und die Republik Venedig im S\u00fcden verlangten den wehrf\u00e4higen M\u00e4nnern oft mehr als nur die Landesverteidigung ab. Zudem beschnitt Maximilian die b\u00e4uerlichen Rechte der Allmende. Holzschlag, Jagd und Fischerei wurden dem Landesherrn unterstellt und waren kein Allgemeingut mehr. Das hatte negative Auswirkungen auf die b\u00e4uerliche Selbstversorgung. Fleisch und Fisch, im Mittelalter f\u00fcr lange Zeit ein Teil des Speiseplans gewesen. Mit den Beschr\u00e4nkungen und den neuen Gesetzen wurden der Verzehr gew\u00f6hnter Nahrungsmittel wie eben Wild seltener. Es war um 1500, dass aus J\u00e4gern Wilderer wurden. Mit den Tiroler Bisch\u00f6fen von Brixen und Trient, den gr\u00f6\u00dften Grundherren Tirols, musste er eine Einigung erzielen \u00fcber die Superiorit\u00e4t im Land. \u00dcber den geschickten politischen Zug des Tiroler Landlibells von 1511 konnte sich Maximilian die Zuneigung und Treue der Untertanen erkaufen. Maximilian gestand den Tirolern in einer Art Verfassung zu, dass sie als Soldaten nur f\u00fcr den Krieg zur Verteidigung des eigenen Landes herangezogen werden d\u00fcrfen. So konnte er den Einfluss der Bisch\u00f6fe im Land beschneiden und sie wehr- und steuerpflichtig in seinen Machtbereich einbinden<\/p>\n<p>Maximilian zu fassen, ist f\u00fcr Tiroler schwierig. Er soll regelrecht verliebt in sein Land Tirol gewesen sein. Liebesbekundungen eines Kaisers schmeicheln nat\u00fcrlich der Volksseele bis heute. Die allgemeine Darstellung ist durchaus verkl\u00e4rt positiv. Seine Hinterlassenschaft in der Stadt Innsbruck lassen oberfl\u00e4chlich betrachtet auch kein anderes Bild zu. Bis zu einem gewissen Grad ist das auch korrekt. Er machte Innsbruck zu einer Residenzstadt und trieb die Modernisierung der Infrastruktur voran. W\u00e4hrend er das Heilige R\u00f6mische Reich intern befriedete, f\u00fchrte er in der Au\u00dfenpolitik insgesamt 27 Kriege. Innsbruck wurde zum Zentrum der R\u00fcstungsindustrie und wuchs in Bedeutung und r\u00e4umlicher Ausdehnung. Die Schulden, die er daf\u00fcr aufnahm und das Landesverm\u00f6gen, das er an die Fugger verpf\u00e4ndete, pr\u00e4gten Tirol nach seinem Tod mindestens ebenso wie die strengen Gesetze, die er der einfachen Bev\u00f6lkerung verordnete. Sein Sohn Ferdinand I. erbte die schwere Last seines Vaters. 1525 kam es in Tirol unter Michael Gaismair wie in vielen anderen Deutschen L\u00e4ndern dieser Zeit zu Bauernaufst\u00e4nden. Maximilian mag f\u00fcr sie verantwortlich gewesen sein, erlebt hat er sie nicht mehr. In der heutigen Volksseele sind die harten Zeiten auch nicht mehr so pr\u00e4sent wie das <em>Goldene Dachl<\/em> und die in der Schule gelernten weichen Fakten und Legenden rund um den einflussreichen Kaiser. 2019 \u00fcberschlug man sich mit den Feierlichkeiten zum 500. Todestag des f\u00fcr Innsbruck wohl wichtigsten Habsburgers. Der Wiener wurde wohlwollend eingeb\u00fcrgert. Salzburg hat Mozart, Innsbruck Maximilian, einen Kaiser, den Tiroler, ob seiner damals nicht ungew\u00f6hnlichen Leidenschaft f\u00fcr die Jagd passend zur gew\u00fcnschten Identit\u00e4t Innsbrucks als rauen Gesellen, der am liebsten in den Bergen ist, angepasst haben. Sein markantes Gesicht prangt heute auf allerhand Konsumartikeln, vom K\u00e4se bis zum Skilift steht der Kaiser f\u00fcr allerhand Profanes Pate. Lediglich f\u00fcr politische Agenden l\u00e4sst er sich weniger gut vor den Karren spannen als Andreas Hofer. Wahrscheinlich ist es f\u00fcr den Durchschnittsb\u00fcrger einfacher, sich mit einem revolution\u00e4ren Wirt zu identifizieren als mit einem Kaiser.<\/p>\n<p>[\/et_pb_toggle][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zeughaus Innsbruck Summer Cinema<\/p>","protected":false},"author":1,"featured_media":57759,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","wds_primary_project_category":0,"footnotes":""},"project_category":[108],"project_tag":[],"class_list":["post-57783","project","type-project","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","project_category-saggen-kohlstatt"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.discover-innsbruck.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/project\/57783","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.discover-innsbruck.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/project"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.discover-innsbruck.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/project"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.discover-innsbruck.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.discover-innsbruck.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=57783"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.discover-innsbruck.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/project\/57783\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.discover-innsbruck.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/57759"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.discover-innsbruck.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=57783"}],"wp:term":[{"taxonomy":"project_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.discover-innsbruck.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/project_category?post=57783"},{"taxonomy":"project_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.discover-innsbruck.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/project_tag?post=57783"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}