The Bocksiedlung and Austrofascism
The Bocksiedlung and Austrofascism
Political violence, alongside hunger and a severe housing shortage, shaped Austria throughout the 1920s and 1930s. The two major mass parties of the young republic, the Social Democrats and the Christian Socials, regarded each other with hostility. Both parties established paramilitary organizations to enforce their political agendas on the streets if necessary. The Republikanischer Schutzbund on the Social Democratic side and various Christian Social or even monarchist-oriented Heimwehr groups, which for simplicity may be grouped under this collective term, watched one another like opposing sides in a civil war. Many politicians and functionaries on both sides had fought on the front during the war and had become deeply militarized as a result. The Tyrolean Heimwehr enjoyed superior infrastructure and political connections due to the support of the Catholic Church. On November 12, 1928, the tenth anniversary of the founding of the Republic, 18,000 Heimwehr members marched through the city in the first nationwide Heimwehr rally, demonstrating their strength on what was the most important holiday for Austrian Social Democrats. From 1930 onward, the Nazi Party (NSDAP) also became increasingly visible in public life. It found supporters particularly among students and disillusioned young workers. By 1932, the party already had 2,500 members in Innsbruck. Violent clashes between the hostile political factions occurred repeatedly. The most notorious of these became known as the Hötting Hall Battle (Höttinger Saalschlacht) of May 27, 1932. At that time, Hötting was still independent and not yet part of Innsbruck. The community was inhabited mainly by workers. In this “red” stronghold of Tyrol, National Socialists planned a rally at the Goldener Bär Inn, a traditional meeting place of Social Democrats. This provocation escalated into a fight that left more than thirty people injured and one National Socialist dead. The violence spread across the entire city; even in the hospital, the injured continued fighting each other. Only the intervention of the gendarmerie and the army succeeded in separating the opposing sides.
Nach diesen bürgerkriegsähnlichen Jahren setzten sich 1933 die Christlichsozialen unter Kanzler Engelbert Dollfuß (1892 – 1934) durch. Sein Ziel war die Errichtung des sogenannten Österreichischen Ständestaats, heute besser bekannt unter dem Begriff Austrofaschismus. Der gesamte Staatsapparat wurde analog zum Faschismus Mussolinis in Italien unter der Vaterländischen Front geeint werden: Antisozialistisch, autoritär, konservativ im Gesellschaftsbild, antidemokratisch, antisemitisch und militarisiert. Nicht wenige Menschen waren froh, dass das Parlament und der Mehrparteienstaat durch einen starken Mann ersetzt wurde, der Ruhe und Ordnung versprach. In Innsbruck kam es während dieses in vielen Städten Österreichs teils blutigen Umsturzes zu keinen nennenswerten Kampfhandlungen. Am 15. März wurde das Parteihaus der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Tirol im Hotel Sonne geräumt. Der Anführer des Republikanischen Schutzbundes Gustav Kuprian wurde wegen Hochverrat festgenommen und die einzelnen Gruppen des Schutzbundes entwaffnet. Die Tiroler Wochenzeitung wurde als Parteiorgan gegründet. Der Innsbrucker Gemeinderat wurde von 40 auf 28 Mitglieder verkleinert. Anstatt durch freie Wahlen wurden sie vom Landeshauptmann ernannt. Die bis dato stark vertretenen Sozialdemokraten wurden aus der Stadtregierung entfernt. Dollfuß war in Tirol überaus populär, wie Aufnahmen des vollen Platzes vor der Hofburg während einer seiner Ansprachen aus dem Jahr 1933 zeigen. Seine Politik war das, was der Habsburgermonarchie am nächsten kam. Bereits 1931 hatten sich einige Tiroler Bürgermeister zusammengeschlossen, um das Einreiseverbot für die Habsburger aufheben zu lassen. Diese Politik wurde von der katholischen Kirche unterstützt und schaffte es bis in die Verfassung von 1934: „Im Namen Gottes, des Allmächtigen, von dem alles Recht ausgeht, erhält das österreichische Volk für seinen christlichen, deutschen Bundesstaat auf ständischer Grundlage diese Verfassung.“ Die Bindung an die Kirche verschaffte der Regierung Zugriff auf Infrastruktur, Presseorgane und Vorfeldorganisationen. Gegen die verhassten Sozialisten ging die Vaterländische Front mit ihren paramilitärischen Einheiten hart vor. Man schreckte nicht vor Unterdrückung und Gewalttaten gegen Leib und Leben sowie Einrichtungen der politischen Gegnerschaft zurück. Mutmaßliche und echte Sozialisten, Sozialdemokraten, Gewerkschafter und Kommunisten wurden immer wieder verhaftet. Die Presse war politisch gesteuert und zensuriert, die Artikel glorifizierten das ländliche Leben in seiner Idylle. Kinderreiche Familien wurden finanziell unterstützt. Schulen wurden nach Geschlechtern getrennt und auch die Lehrpläne unterschieden sich, Hausarbeit für die Mädchen, vormilitärische Erziehung für die Buben. Die Kulturpolitik grenzte sich bewusst vom nationalsozialistischen, antiklerikalen Nachbarn im Norden ab. Theater und Musik sollten Österreich als den „besseren und zivilisierteren“ deutschen Staat zeigen.
The Austrofascism sorgte aber, wenn überhaupt, nur kurz für Ruhe und Ordnung. Am 25. Juli 1934 kam es in Wien zu einem Putschversuch der verbotenen Nationalsozialisten, bei dem Kanzler Dollfuß ums Leben kam. Hitler, der die Anschläge nicht angeordnet hatte, distanzierte sich zunächst offiziell vom Geschehenen, was den geplanten Umsturz im Keim erstickte. Auch in Innsbruck kam es zu einem Umsturzversuch. Beim Versuch einer Gruppe von Nationalsozialisten die Kontrolle über die Stadt zu gelangen, wurde in der Herrengasse ein Polizist erschossen. In Innsbruck wurde im Gedenken an den zum Märtyrer stilisierten ermordeten Bundeskanzler auf „Verfügung des Regierungskommissärs der Landeshauptstadt Tirols“ der Platz vor dem Theater, wo er sich noch zwei Wochen zuvor mit Richard Steidl getroffen hatte, zum Dollfußplatz umgetauft. Sein Nachfolger an der Staatsspitze war mit Kurt Schuschnigg (1897 – 1977) ein gebürtiger Tiroler. Der Kriegsveteran aus altösterreichischem Kleinadel war Mitglied der Innsbrucker Studentenverbindung Austria. 1930 hatte der als Rechtsanwalt tätige Parlamentarier Schuschnigg die Ostmärkische Sturmschar gegründet, eine katholisch und antisemitisch geprägte paramilitärische Einheit, die das Gegengewicht zu den radikaleren Heimwehrgruppen bildeten. Als Unterrichtsminister und Justizminister war er maßgeblich für den gesellschaftlichen Rechtsruck im Ständestaat mitverantwortlich, unter anderem führte er die Todesstrafe wieder ein. Für die Innsbrucker Bevölkerung änderte sich unter dem neuen Kanzler wenig an der Alltagsmisere. Wirtschaftlich konnte der Ständestaat das Ruder in den 1930er Jahren nicht herumreißen. Die staatlichen Investitionen in große Infrastrukturprojekte kamen nach der Wirtschaftskrise 1931 zum Erliegen. Die Arbeitslosenquote lag 1933 bei 25%. Die Einschränkung der sozialen Fürsorge, die zu Beginn der First Republick was introduced had dramatic effects. The long-term unemployed were excluded from receiving social benefits as "Discontinued“ ausgeschlossen. Die Armut ließ die Kriminalitätsrate ansteigen, Überfälle, Raube und Diebstähle waren an der Tagesordnung. Ein besonderes Problem war wie schon in den Jahrzehnten zuvor die Wohnsituation. Trotz der Bemühungen seitens der Stadt modernen Wohnraum zu schaffen, hausten noch immer viele Innsbrucker in Bruchbuden. Badezimmer oder ein Schlafraum pro Person war die Ausnahme. Seit dem großen Wachstum Innsbrucks ab den 1880er Jahren war die Wohnsituation für viele Menschen prekär. Eisenbahn, Industrialisierung, Flüchtlinge aus den deutschsprachigen Gebieten Italiens und Wirtschaftskrise hatten Innsbruck an den Rand des Möglichen getrieben. Nach Wien hatte Innsbruck die zweithöchste Anzahl an Bewohnern pro Haus vorzuweisen. Die Mietpreise für Wohnraum waren derart hoch, dass Arbeiter häufig in Etappen schliefen, um sich die Kosten zu teilen. Zwar waren vor allem in Pradl neue Wohnblöcke und Obdachlosenunterkünfte wie das Wohnheim für Arbeiter in der Amthorstraße im Jahr 1907 oder die Herberge in der Hunoldstraße errichtet worden, das genügte aber nicht um der Situation Herr zu werden.
In diesem Klima aus gesellschaftlicher Diktatur und wirtschaftlicher Not entstanden an den Randgebieten der Stadt mehrere Barackensiedlungen, gegründet von den Ausgeschlossenen, Verzweifelten und Abgehängten, die im System keinen Platz fanden. Das ehemalige Kriegsgefangenenlager in der Höttinger Au westlich der Stadt diente Obdachlosen als Notunterkunft. Die bis heute bekannteste und berüchtigtste innerstädtische Enklave war die Bocksiedlung am Gebiet der heutigen Reichenau. Zwischen dem damals dort beheimateten Flughafen und dem späteren Konzentrationslager Reichenau siedelten sich ab 1930 mehrere Familien an. Die Entstehungslegende spricht von Otto und Josefa Rauth als Gründerinnen, deren Wohnwagen hier strandete. Das falsche Parteibuch zu haben genügte, um im Innsbruck des Ständestaates keinen leistbaren Wohnraum ergattern zu können, Rauth hatte als bekennender Kommunist das allerfalscheste. Sein Floß, die Noah's Ark, mit dem er über Inn und Donau in die Sowjetunion gelangen wollte, ankerte am Flussufer vor dem Gasthof Sandwirt, ohne je abzulegen. Nach und nach entstand örtlich am Rand der Stadt und sozial am Rand der Gesellschaft eine Siedlung, die von ihrem inoffiziellen Bürgermeister Johann Bock (1900 – 1975) wie eine unabhängige Kommune geleitet wurde. Er regelte den Alltag in seinem Wirkungsbereich in rau-herzlicher Manier. Die Luftangriffe des Zweiten Weltkrieges verschärften die Wohnsituation in Innsbruck und ließen die Bocksiedlung wachsen. Um die 50 Unterkünfte sollen es am Höhepunkt gewesen sein. Auch die Baracken des Konzentrationslagers Reichenau wurden als Schlafplätze genutzt, nachdem die letzten dort verwahrten Nationalsozialisten verlegt oder freigelassen worden waren. Die Bockala hatten einen fürchterlichen Ruf unter den braven Bürgern der restlichen Stadt, bei aller Geschichtsglättung und Nostalgie wohl nicht zu Unrecht. Viele, nicht aber alle Bewohner waren arbeitslos oder kriminell. Oft waren es Bürger, die durch das System fielen, die sich in der Bocksiedlung niederließen. So hilfsbereit und solidarisch die oft exzentrischen Bewohner der Siedlung untereinander sein konnten, waren körperliche Gewalt und Kleinkriminalität an der Tagesordnung. Übermäßiger Alkoholkonsum war gängige Praxis. Asphaltierte Straßen, Kanalisation und Sanitäranlagen gab es ebenso wenig wie eine reguläre Stromversorgung. Sogar die Versorgung mit Trinkwasser war lange prekär, was die ständige Gefahr von Seuchen mit sich brachte. Ausstattung und Bauart der Behausungen waren ebenso heterogen wie ihre Bewohner. Es gab Wohn- und Zirkuswägen, Holzbaracken, Wellblechhütten, Ziegel- und Betonhäuser. Innerhalb der Bocksiedlung kam es zu Vermietung und Verkauf der errichteten Häuser und Wägen. Unter Duldung der Stadt Innsbruck entstanden unter Johann Bock sogar ersessene Werte. Die Bewohner bewirtschafteten Selbstversorgergärten und hielten Vieh, auch Hund und Katze standen in kargen Zeiten am Speiseplan. Fixe Grenzen gab es keine, Bockala zu sein war in Innsbruck ein sozialer Status.
Der Anfang vom Ende der Bocksiedlung waren die Olympischen Spielen 1964 und ein Brand in der Siedlung im Jahr zuvor. Eine Urban Legend behauptet, das Feuer sei vom Magistrat gelegt worden, um die Räumung des Viertels zu beschleunigen und den Bau des Olympischen Dorfes zu ermöglichen. 1967 verhandelten Bürgermeister Alois Lugger und Johann Bock, Erzählungen nach in alkoholgeschwängerter Atmosphäre, über das weitere Vorgehen und Entschädigungen seitens der Gemeinde für die Räumung. Bis zum faktischen Ende sollte es aber dauern. Erst 1976 wurden die letzten Quartiere wegen hygienischer Mängel unter Zwang verlassen. Viele Bockala wurden in städtische Wohnungen in Pradl, der Reichenau und dem neu errichteten O-Village umgesiedelt. Die Sitten der Bocksiedlung lebten dort unter neuer Adresse noch einige Jahre fort, was zu einem guten Teil bis heute den schlechten Ruf dieser Stadtviertel ausmacht. Weniger gut verankert im Gedächtnis vieler Innsbrucker als die Legenden der Bocksiedlung ist die Zwischenkriegszeit, dabei ist diese Periode oft noch mehr Teil der Alltagskultur als wir wahrnehmen. In Kirchen wie in St. Jakob im Defereggen in Osttirol oder in der Pfarrkirche Fritzens sind Bilder mit Dollfuß als Beschützer der katholischen Kirche mehr oder minder unkommentiert zu sehen. Bis heute gibt es rote und schwarze Autofahrerclubs, Sportverbände, Rettungsgesellschaften und Alpinverbände, deren Wurzeln in diese Zeit zurückreichen. Die Geschichte der Bocksiedlung wurde in vielen Interviews und mühsamer Kleinarbeit vom Stadtarchiv für das Buch „Bocksiedlung. A piece of Innsbruck" of the city archive.
"Children save up for a pig"
Published: Innsbrucker Nachrichten / 21 August 1937
The Spiderbrain family - may the reader forgive this name, but that's what people are called, and why shouldn't they be called that? - has moved from the city to the countryside. The family consists of a father, mother and four children, whose first names are Fritz, Wolfgang, Herzelinde and Henriette. The head of the family is a writer, not to say a poet. This poet gets himself and his loved ones through life with the fruits of his pen, which are not unpopular with newspapers and magazines, book publishers and radio stations. The profession of the poet Spiderbrain is not bound to a particular place, it can be practised from anywhere, because the postal service ensures in an exemplary manner that what Mr Spiderbrain's brain comes up with in the evening is already on the desks of the editorial offices the next morning. And so our poet has decided to live with his family in the good country air close to nature rather than in the haze of the city.
The four children of the poets feel at home in the countryside. The wide expanses of green meadows make better playgrounds than the courtyards wedged between tall houses. The village children in their unbent, fresh and coarse behaviour make wonderful playmates. The uninhibited light of the sun and the memorable face of a beautiful landscape make the children bright and free. There is only one thing that the spider-brain children find lacking when they compare the conditions in which they live with those of the villagers, namely that the farmers own milk-giving cows while their parents have to buy milk by the litre, that the farmers harvest grain from the fields while they have to go to the merchant for every kilo of flour, that the farmers can slaughter pigs while they have to bother the butcher.
One day, Fritz, the eldest, twelve-year-old, enters the poet's room, where Father Spiderbrain - in his honour - works not only with his brain but also with his heart, and says: "Father, buy a sow!" "I'm a poet, not a cattle dealer," replies Father Spiderbrain, thinking that he has put his crown prince to shame with these words, but he is mistaken. "Even poets like to eat roast pork," philosophises Fritz. "That's right," says Father Spiderbrain, "we'll be buying another kilo of pork soon, but a whole pig is prohibitively expensive for a poet.
Fritz withdraws. He has long known that poets can't possibly have much money if they are real poets, and he also realises that you can't buy a pig without money. The fact that poets and poets' children cannot enjoy a pig like farmers and farmers' children seems to Fritz to be a glaring injustice, and because he - like most boys his age - has a pronounced sense of justice, this fact becomes an emergency that he has to remedy. Fritz Spinnenhirn thinks about the matter day and night and finally finds a solution, which he realises with youthful impetuosity. He has chosen his three siblings as helpers and they are enthusiastic about his intentions. They decide to act according to two principles when carrying out their plans: Firstly, to be tough, persistent and without false shame, and secondly, not to tell their parents, so that the joy and surprise for them will be all the greater afterwards.
First, the two boys Fritz and Wolfgang set their fretsaws to work and make four little wooden houses, each with a slit in the roof in place of the chimney. These slits are the only openings that lead inside the four little houses, everything else is firmly fitted together, nailed and glued. This means that nothing can get out of the little houses once it has got in; you have to break them open later if you want to enjoy their contents. The two girls Herzelinde and Henriette, nine and seven years old, paint the little houses with bright colours. The captions "Villa Fritz" and "Villa Wolfgang", "Villa Herzelinde" and "Villa Henriette" are emblazoned on each little house. They would have preferred to write "Sau -Sparkasse" on them, but they didn't, because otherwise their parents would have realised what they were playing.
Now the motto is to get as much content as possible into the little houses. When Fritz has to go to the post office for his father, he says "it costs ten pennies" and holds the "Villa Fritz" under his nose. Father Spiderbrain also usually throws ten pennies into the slot because he believes that children should be encouraged to be thrifty. You can almost always spare ten pennies. If Wolfgang sees an uncleaned bicycle somewhere, he tracks down the owner and offers to clean it for thirty pennies. He gets a lot of jobs because everyone likes to avoid such work. As he works cleanly, Wölfgang becomes a very busy man and soon no bicycle in the whole neighbourhood is a stranger to him. The "Villa Wolfgang" becomes increasingly important. Whenever Herzelinde has to dust or clean shoes, it costs ten pennies, which go into the slot of the "Villa Herzelinde". Mum Spiderbrain is of the same opinion as her husband when it comes to saving money. Henriette, the baby of the family, learns well at school. When she brings home an excellent grade, she asks her parents for a tasty reward, which then disappears into the belly of "Villa Henriette". She often receives this sounding reward from both her father and mother on Saturdays, because the little smarty-pants works on both independently of each other.
Whenever there is something to do in the village, the spider-brain children are there. They kindly but firmly refuse the food that is offered to them as payment for their services. They would get enough to eat at home. But they are happy to accept a few pennies for their savings bank. And they almost always get these pennies, because farmers in particular have a strong sense of thrift.
Fritz and Wolfgang, Herzelinde and Henriette never miss an opportunity to get small - and even better, larger - sums for their "villas". Their ambition grows, their sense of saving is trained, their attitude to life becomes more mature, their understanding of all kinds of work more pronounced, their relationship to money more thoughtful, they can suddenly understand their father when he is worried about bread. They have learnt that it is not easy to earn money, and they learn from this experience that one must have respect for any kind of hard work.
The "Villa Wolfgang" is full at first. However, its owner doesn't let up in his sparing but helps his little sister Henriette to fill up her "villa" too. Soon "Villa Fritz" is also full and, with all the help it can get, "Villa Herzelinde". After seven months, the children have made it. They can cover the roofs of their four savings banks. They have raised almost two hundred schillings. They themselves are amazed at this sum.
But even more surprised is the butcher, who deals in pigs and slaughters pigs on the premises of local farmers. When Fritz and Wolfgang, Herzelinde and Henriette visit him to buy a pig, he asks where they got the money and how they came up with this idea. He takes great pleasure in the children. The end of the story is that he gives the four children a splendid three-calf sow at cost price, and that he offers to slaughter this three-calf sow without asking for any money. However, the parents Spiderbrain are most surprised and delighted when the bristle-toothed animal bought by their children is brought into their house slaughtered. There is a slaughter party like never before. The parents are mighty proud of such children and the children themselves are also immensely proud of their fine achievement. And so the poet Spiderbrain has finally got a three-centred sow. And the four poet children are already building new and bigger savings bank houses because they have learnt the value of money and the meaning of saving.
Quarters for home defence personnel from abroad
Published: Innsbrucker Nachrichten / 8 November 1928
The regional leadership of the Tyrolean Home Guard announces: The many enquiries we have received are proof of the lively interest in the upcoming Heimatwehr parade in all patriotic circles of the population. Many people expect to see old friends and acquaintances again on this day, or to be able to welcome relatives from other provinces to Innsbruck on this occasion. In order to make it easier for the people of Innsbruck to communicate with our guests, we are today announcing the accommodation allocated to the individual provincial services for their people:
Styria: Wilten Monastery, Servite Monastery, St Bartlmä Youth Centre, Bierstindl Inns, Riese Haymon, Tivoli, Buchhof, Sonnenburgerhof, Ferrarihof, Airport, Amras Castle
Gang of young burglars
Allgemeiner Tiroler Anzeiger / 3 February 1937
The Innsbruck criminal investigation department has reportedly arrested two boys aged 15 and 16 who lived in the slaughterhouse block and had been carrying out their robberies from there for more than half a year. They were a real terror to the businessmen of the whole neighbourhood and had the cheek to boast of their crimes to other boys. The following burglaries have been proven so far: Branch of Therese Mölk, Viaduktbogen 5 (large quantities of food, sardines, salami, etc.); grocery store Ischia u. Co., Erzherzog-Eugen-Stratze (vermouth wine and large quantities of sardines): Trafik Plattner, Erzherzog-Eugen-Straße (cigarettes, chocolate and money); warehouse of the city building authority in Viadukt Bogen (several sacks of coal): Master butcher Tschon, Schlachthofblock (sausages): Rufinatscher general store in Schlachthofblock (large amount of food); two break-ins at the Mölk company (some food, they couldn't take any more because they were scared away both times); display burglary at Hindenburgplatz (several bottles of liqueurs, confectionery and chocolate); display burglary at "Frifa", Wilhelm- Greil-Straße (several handbags, wallets and purses): Display burglary in Maria-Theresien[1]Straße at the Dannhauser company (shirts, pullovers, ties etc.); display burglary at the Hammerle toy shop, Maria-Theresien-Straße (toys): Shoplifting from the Sailer tobacconist's in Pfarrgaffe (they were scared away here); also opportunist thefts from the Stauder and Sterzinger general stores in Pradler Straße (food), Mayer general store in Weyerburggasse (cigarettes), Kritzinger coal store in Defreggerstraße (coal). Some of the stolen items were seized by the police, the food, cigarettes and coal were smuggled or sold by the boys.
Sights to see...
HTL Anichstraße
Anichstrasse 26 / 28
Tyrolean State Conservatory
Paul-Hofhaimer-Gasse 6
Racing school & kindergarten
Pembaurstraße 18 & 20
Haymon Giant Inn
Haymongasse 4
Leopoldstraße & Wiltener Platzl
Leopoldstrasse
Mentlberg Castle & Pilgrimage Church
Mentlberg 23
Fraternity House Austria
Josef-Hirn-Straße
Johanneskirche
Bischof-Reinhold-Stecher-Platz
Dollfußsiedlung & Fischersiedlung
Weingartnerstrasse
Pembaurblock
Pembaurstraße 31 – 41
Militärfriedhof & Pradler Friedhof
Kaufmannstraße / Wiesengasse
