Eine Erste Republik entsteht

Erste Republik Kronenzeitung
Eine Republik entsteht

Kaum eine Epoche ist schwerer zu fassen als die Zwischenkriegszeit. Die Roaring Twenties, Jazz und Automobile kommen einem ebenso in den Sinn wie Inflation und Wirtschaftskrise. In Großstädten wie Berlin gebärdeten sich junge Damen als Flappers mit Bubikopf, Zigarette und kurzen Röcken zu den neuen Klängen lasziv. In Innsbruck wurden im Cafe Gasthaus Zur Annasäule, dem späteren Alt-Innsbrucks American Drinks zum Five O`Clock Tea an der Bar im Rittersaal serviert. Die Ritterrüstungen können von der Maria-Theresien-Straße aus noch im Erker bewundert werden. Zum größten Teil gehörte Innsbrucks Bevölkerung als Teil der jungen Republik Deutsch-Österreich aber zur Fraktion Armut, Wirtschaftskrise und politischer Polarisierung. Schon die Ausrufung der Republik vor dem Parlament in Wien vor über 100.000 weniger begeisterten als viel mehr neugierigen und verunsicherten Menschen verlief mit Tumulten, Schießereien, zwei Toten und 40 Verletzten alles andere als reibungsfrei. Wie es nach dem Ende der Monarchie und dem Wegfall eines großen Teils des Staatsterritoriums weitergehen sollte, wusste niemand. Das neue Österreich erschien zu klein und nicht lebensfähig. Der Beamtenstaat des k.u.k. Reiches setzte sich nahtlos unter neuer Fahne und Namen durch. Die Bundesländer als Nachfolger der alten Kronländer erhielten in der Verfassung im Rahmen des Föderalismus viel Spielraum in Gesetzgebung und Verwaltung. Die Begeisterung für den neuen Staat hielt sich aber in der Bevölkerung in Grenzen. Nicht nur, dass die Versorgungslage nach dem Wegfall des allergrößten Teils des ehemaligen Riesenreiches der Habsburger miserabel war, die Menschen misstrauten dem Grundgedanken der Republik. Die Monarchie war nicht perfekt gewesen, mit dem Gedanken von Demokratie konnten aber nur die allerwenigsten etwas anfangen. Anstatt Untertan des Kaisers war man nun zwar Bürger, allerdings nur Bürger eines Zwergstaates mit überdimensionierter und in den Bundesländern wenig geliebter Hauptstadt anstatt eines großen Reiches. In den ehemaligen Kronländern, die zum großen Teil christlich-sozial regiert wurden, sprach man gerne vom Wiener Wasserkopf, der sich mit den Erträgen der fleißigen Landbevölkerung durchfüttern ließ. Auch andere Bundesländer spielten mit dem Gedanken, sich von der Republik abzukoppeln, nachdem der von allen Parteien unterstützte Plan sich Deutschland anzuschließen von den Siegermächten des Ersten Weltkriegs untersagt worden war. Die diversen Tiroler Pläne allerdings waren besonders spektakulär. Von einem neutralen Alpenstaat mit anderen Bundesländern, einem Freistaat bestehend aus Tirol und Bayern oder von Kufstein bis Salurn, einem Anschluss an die Schweiz bis hin zu einem katholischen Kirchenstaat unter päpstlicher Führung gab es viele Überlegungen. Besonders populär war die naheliegendste Lösung. Es war nichts neues, sich als Deutscher zu fühlen. Warum sich also nicht auch politisch an den großen Bruder im Norden anhängen? Besonders unter städtischen Eliten und Studenten war dieser Wunsch sehr ausgeprägt. Der Anschlussplan erhielt in Tirol bei einer Abstimmung in Tirol einen Zuspruch von 98%, kam aber nie zustande. In Innsbruck konstituierte sich im Herbst 1918 aus den Mitgliedern des ehemaligen Landtages die Tiroler Nationalversammlung und der Tiroler Nationalrat, eine Konzentrationsregierung mit Mitgliedern aus allen Parteien. Dem Nationalrat unterstanden die Volks- und Bürgerwehren, die sich auf Gemeindeebene zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung gebildet hatten, zumindest am Papier. Vor allem zwischen Innsbruck und dem Brenner befanden sich an den Bahnhöfen bis zu 50.000 Soldaten, die auf ihren Abtransport wartend für Probleme sorgten.

Anstatt ein Teil Deutschlands zu werden, war Tirol von den verhassten Wallschen okkupiert. Knapp zwei Jahre lang besetzten italienische Truppen nach Kriegsende Innsbruck. Nach den komplexen und langatmigen Friedensverhandlungen in Paris war es schließlich Gewissheit: Am 10. Oktober 1920 erfolgte der formale Anschluss Südtirols. Am Brenner ging der Schlagbaum nieder. Auf der Nordtiroler Seite entstanden nur wenige Amts- und Zollgebäude, im südlichen Teil des Dorfes aber schossen große Kasernen aus dem Boden, um die neue Grenze militärisch zusichern. Das historische Tirol war zweigeteilt. In Innsbruck und vielen anderen Tiroler Gemeinden wurden jahrelang alljährlich zu diesem Datum pompöse Trauerfeierlichkeiten veranstaltet. 1924 beschloss der Innsbrucker Gemeinderat, Plätze und Straßen rund um den Hauptbahnhof nach Südtiroler Städten zu benennen. Der Bozner Platz sowie die Brixner- und die Salurnerstraße tragen ihre Namen bis heute. Viele Menschen zu beiden Seiten des Brenners fühlten sich verraten. Man hatte den Krieg zwar bei Weitem nicht gewonnen, als Verlierer gegenüber Italien sah man sich aber nicht. Der Hass auf Italiener erreichte in der Zwischenkriegszeit seinen Höhepunkt, auch wenn die Besatzungstruppen sich betont milde gab. Eine Passage aus dem Erzählband „Die Front über den Gipfeln“ von Karl Springenschmid aus den 1930ern spiegelt die allgemeine Stimmung wider:

„`Walsch (Anm.:Italienisch) werden, das wär das Ärgste!` sagt die Junge.

Da nickt der alte Tappeiner bloß und schimpft: `Weiß wohl selber und wir wissen es alle: Walsch werden, das wär das Ärgste.“

Ungemach drohte auch in der Innenpolitik. Die Revolution in Russland und der darauffolgende Bürgerkrieg mit Millionen von Todesopfern, Enteignung und kompletter Systemumkehr warf ihren langen Schatten bis nach Österreich. Die Aussicht auf sowjetische Zustände machte den Menschen Angst. Österreich war tief gespalten. Hauptstadt und Bundesländer, Stadt und Land, Bürger, Arbeiter und Bauern – im Vakuum der ersten Nachkriegsjahre wollte jede Gruppe die Zukunft nach ihren Vorstellungen gestalten. Die Kulturkämpfe der späten Monarchie zwischen Konservativen, Liberalen und Sozialisten setzte sich nahtlos fort. Die Kluft bestand nicht nur auf politischer Ebene. Moral, Familie, Freizeitgestaltung, Erziehung, Glaube, Rechtsverständnis – jeder Lebensbereich war betroffen. Wer sollte regieren? Wie sollten Vermögen, Rechte und Pflichten verteilt werden? Liberale und die aus Bauernbund, Volksverein und Katholischer Arbeiterschafthervorgegangene Tiroler Volkspartei stand der Sozialdemokratie gegenüber mindestens so ablehnend gegenüber wie der Bundeshauptstadt Wien und den italienischen Besatzern. Ein kommunistischer Umsturz war besonders in Tirol keine reale Gefahr, ließ sich aber medial gut als Bedrohung instrumentalisieren, um die Sozialdemokratie in Verruf zu bringen. 1919 hatte sich in Innsbruck zwar ein Arbeiter-, Bauer- und Soldatenrat nach sowjetischem Vorbild ausgerufen, sein Einfluss blieb aber gering und wurde von keiner Partei unterstützt. Ab 1920 bildeten sich offiziell sogenannte Soldatenräte, die aber wie die restliche Politik christlich-sozial dominiert waren. Das bäuerliche und bürgerliche Lager rechts der Mitte militarisierte sich mit der Tiroler Heimatwehr professioneller und konnte sich über stärkeren Zulauf freuen als linke Gruppen, auch dank kirchlicher Unterstützung. Die Sozialdemokratie wurde von den Kirchkanzeln herab und in konservativen Medien als Judenpartei und heimatlose Vaterlandsverräter bezeichnet. Allzu gerne gab man ihnen die Schuld am verlorenen Krieg und den Folgen gab. Der Tiroler Anzeiger brachte die Volksängste auf den Punkt: “Wehe dem christlichen Volke, wenn bei den Wahlen die Juden=Sozi siegen!“.

Während in den ländlichen Bezirken die Tiroler Volkspartei dominierte, konnte die Sozialdemokratie in Innsbruck unter der Führung von Martin Rapoldi trotz des starken Gegenwindes bei Wahlen ab 1919 stets zwischen 30 und 50% der Stimmen erringen. Der Gemeinderat umfasste mit der neuen Gemeinderatsordnung, die das allgemeine Wahlrecht aller Erwachsenen vorsah, von 1919 40 Mitglieder. Von 24.644 zur Wahlurne gerufenen Bürgern machten unglaubliche 24.060 von ihrem Wahlrecht Gebrauch. Auch eine gewisse Emanzipation machte sich bemerkbar. Bereits im ersten Gemeinderat mit freien Wahlen waren drei Frauen vertreten. Dass es mit dem Bürgermeistersessel für die Sozialdemokraten nicht klappte, lag an den Mehrheiten im Gemeinderat durch Bündnisse der anderen Parteien.

Die hohe Politik war aber nur der Rahmen des eigentlichen Elends. Martin Rapoldi brachte die Situation im September 1919 auf den Punkt: „Meine Herren, die Verfassungsfrage ist der Bevölkerung heute vollständig nebensächlich für den Augenblick, und ob das Land mehr Rechte oder weniger Rechte hat. Mehr Kartoffeln ist die Losung in unserem Lande.“ Immer wieder kam es in der Landeshauptstadt zu Plünderung und Hungerkrawallen. Wer über Geld verfügte, konnte sich am Schwarzmarkt mit Lebensmitteln versorgen, der Rest war auf milde Gaben aus den Hilfslieferungen aus dem Ausland angewiesen. Noch lange nach dem Krieg bedurfte das Land Tirol Hilfe von auswärts, um die Bevölkerung zu ernähren. Unter der Überschrift „Erhebliche Ausdehnung der amerikanischen Kinderhilfsaktion in Tirol“ stand am 9. April 1921 in den Innsbrucker Nachrichten zu lesen: „Den Bedürfnissen des Landes Tirol Rechnung tragend, haben die amerikanischen Vertreter für Oesterreich in hochherzigster Weise die tägliche Mahlzeitenanzahl auf 18.000 Portionen erhöht.“Neben dem Hunger war die Krankenversorgung ein großes Thema. Die als Spanische Grippe in die Geschichte eingegangene Epidemie forderte in den Jahren nach dem Krieg auch in Innsbruck ihren Tribut. Genaue Zahlen wurden nicht erfasst, weltweit schätzt man die Zahl der Todesopfer auf 27 – 50 Millionen. In Innsbruck sollen es in der Blütezeit der Spanischen Grippe um die 100 Opfer täglich gewesen sein, die der Krankheit zum Opfer fielen. Viele Innsbrucker waren von den Schlachtfeldern nicht nach Hause zurückgekehrt und fehlten als Väter, Ehemänner und Arbeitskräfte. Viele von denen, die es zurückgeschafft hatten, waren verwundet und von den Kriegsgräueln gezeichnet. Noch im Februar 1920 veranstaltete der „Tiroler Ausschuss der Sibirier“ im Gasthof Breinößl „…zu Gunsten des Fondes zur Heimbeförderung unserer Kriegsgefangenen…“ einen Benefizabend. Dazu kam die Arbeitslosigkeit. Vor allem Beamte und Mitarbeiter im öffentlichen Dienst, hatten ihre Arbeit verloren, nachdem der Völkerbund seine Anleihe an herbe Sparmaßnahmen geknüpft hatte. Die Gehälter im öffentlichen Dienst wurden gekürzt. Es kam immer wieder zu Streiks. Der Tourismus als Wirtschaftsfaktor war ob der Probleme in den umliegenden, vom Krieg ebenfalls gebeutelten Ländern inexistent. Die vor dem Krieg boomende Baubranche brach komplett ein. Innsbrucks größte Firme Huter & Söhne hatte 1913 über 700 Mitarbeiter, am Höhepunkt der Wirtschaftskrise 1933 waren es nur noch 18. Der Mittelstand brach zu einem guten Teil zusammen. Der durchschnittliche Innsbrucker war mittellos und mangelernährt. Oft konnten nicht mehr als 800 Kalorien pro Tag zusammengekratzt werden. Die Kriminalitätsrate war in diesem Klima der Armut höher als je zuvor. Viele Menschen verloren ihre Bleibe. 1922 waren in Innsbruck 3000 Familien auf Wohnungssuche trotz eines städtischen Notwohnungsprogrammes, das bereits mehrere Jahre in Kraft war. In alle verfügbaren Objekte wurden Wohnungen gebaut. Am 11. Februar 1921 fand sich in einer langen Liste in den Innsbrucker Nachrichten über die einzelnen Projekte, die betrieben wurden, unter anderem dieser Posten:

Das städtische Krankenhaus hat die Seuchenbaracke in Pradl aufgelassen und der Stadtgemeinde zur Herstellung von Notwohnungen zur Verfügung gestellt. Zur Errichtung von 7 Notwohnungen wurde der erforderliche Kredit von 295 K (Anm.: Kronen) bewilligt.

In den ersten Jahren gab es kaum Verbesserungen im Alltag der Menschen. Die Zentralregierung hatte wenig Durchsetzungsvermögen in den fernen Bundesländern wie Tirol. Innsbruck begann zeitweise sogar, wie viele andere österreichische Gemeinden, eigenes Geld zu drucken. Die Menge des Geldes, das im Umlauf war, stieg zwischen 1920 und 1922 von 12 Milliarden Kronen auf über 3 Billionen Kronen an. Eine epochale Inflation war die Folge. Dann erwachte die Politik aus ihrer Lethargie. Unter Kanzler Ignaz Seipel konnte die Republik eine Völkerbundanleihe aufnehmen. Die Krone, ein Relikt aus der Monarchie, wurde am 1. Januar 1925 vom Schilling als offizielle Währung Österreichs abgelöst. Die alte Währung hatte gegenüber dem Dollar zwischen 1918 und 1922 mehr als 95% ihres Wertes respektive dem Wechselkurs vor dem Krieg verloren. Mit der Währungssanierung nach der Völkerbundanleihe rappelten sich aber nicht nur Banken und Bürger auf, auch die Bauaufträge der öffentlichen Hand nahmen wieder zu. Innsbruck modernisierte sich. Es trat das ein, was Wirtschaftswissenschaftler eine Scheinblüte nennen. Diese kurzzeitige, wirtschaftliche Erholung war eine Bubble, bescherte der Stadt Innsbruck aber große Wohnbau- und Infrastrukturprojekte. In Innsbruck gibt es keine bewussten Erinnerungsorte an die Entstehung der Ersten Republik. Die denkmalgeschützten Wohnanlagen wie der Schlachthofblock, der Pembaurblock, der Mandelsbergerblock, die Pembaurschule, das Städtische Hallenbad, die Höhenstraße auf die Hungerburg, die Bergbahnen auf Patscherkofel und Nordkette sind bis heute in Betrieb stehende Zeitzeugnisse. Die Stadt kaufte den Achensee und errichtete als Hauptaktionär der TIWAG das Kraftwerk in Jenbach. 1930 verband die Universitätsbrücke die Klinik in Wilten und die Höttinger Au. An der Sill entstanden die Pembaurbrücke und die Prinz-Eugen-Brücke. In der Reichenau eröffnete am 1. Juni 1925 der erste Flugplatz, der Innsbruck 65 Jahre nach der Eröffnung der Bahnlinie auch in den Luftverkehr involvierte. Viele Interessierte fanden sich auf der Wiese östlich der Stadt ein, um dem Event beizuwohnen. Ein Denkmal für die im Weltkrieg gefallenen Flieger wurde enthüllt, bevor die deutsche Fluglinie Aero Lloyd mit einer einmotorigen Fokker-Grulich F III Richtung München abhob. Im Herbst folgte die Einbindung des neuen Flugplatztes durch die französische Compagnie Internationale de Navigation in den Kurs Straßburg – Zürich – Innsbruck – Wien. Dank des waghalsigen Einsatzes des Piloten Raoul Stojsawljewic konnten von Innsbruck aus nun auch abgelegene Regionen und Schutzhütten mit Lebensmitteln versorgt werden, wie ein Bericht in den Innsbrucker Nachrichten vom 7. Juni 1926 zeigt:

Bei schönem Wetter stieg gestern morgens Major Stojsawljewic von der deutschen Lufthansa mit seinem Apparat auf und flog Kühtai an, wo er aus geringer Höhe von der Brauerei „Löwenbräu“ gespendetes Gratisbier mittels Fallschirm abwarf. Um 10 Uhr wurd das Patscherkofelhaus angeflogen und Bier der Brauerei Zipf abgeworfen…

Trotz der kurzzeitigen Höhenflüge war die Erste Republik auch auf lokaler Ebene eine schwere Geburt und sie sollte nicht lange Bestand haben, obwohl viel Positives seinen Anfang nahm. Aus Untertanen wurden Bürger. Was in der Zeit Maria Theresias begann, wurde nun unter neuen Vorzeichen weitergeführt. Der Wechsel vom Untertanen zum Bürger zeichnete sich nicht nur durch ein neues Wahlrecht, sondern vor allem durch die verstärkte Obsorge des Staates aus. Staatliche Regelungen, Schulen, Kindergärten, Arbeitsämter, Krankenhäuser und städtische Wohnanlagen traten an die Stelle des Wohlwollens von Grundherrn, Landesfürsten, wohlhabender Bürger, der Monarchie und der Kirche. Bis heute basiert vieles im österreichischen Staatswesen sowie im Innsbrucker Stadtbild und der Infrastruktur auf dem, was nach dem Zusammenbruch der Monarchie entstanden war. Auch gesellschaftliche Bräuche und alltägliche Lebenseinstellungen veränderten sich in der Republik nach dem Zusammenbruch der Monarchie. Der 1925 eingeführte Weltspartag erinnert alljährlich an die Einführung des Schillings und die Mahnung an Kinder und Erwachsene zum verantwortungsvollen Umgang mit Geld. Die Handschrift der jungen Massenparteien und das neue Verhältnis zwischen Zentralstaat und Bürger sind bei allem Lokalpatriotismus unübersehbar.

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