Innsbruck – Stadt der Bürokraten und Beamten
Über die unterschätzte Rolle von Bürokratie und Verwaltung im Laufe der Jahrhunderte.
Über die unterschätzte Rolle von Bürokratie und Verwaltung im Laufe der Jahrhunderte.
Seit 1669 ist die Universität mehr als ein Bildungsinstitut. Innsbruck wäre in vielerlei Hinsicht ohne die Studierenden nicht die selbe Stadt.
Von den Anfängen des aufgeklärten, bürgerlichen Zeitalters und der Kaffeehauskultur in Innsbruck
Die Stadt Innsbruck wurde von zwei Industriellen Revolutionen maßgeblich gestaltet.
In der noch nicht bis ins letzte durchregelten Gesellschaft der Donaumonarchie konnten tüchtige und fähige Menschen aus bäuerlichen Schichten, der Arbeiterschaft oder Handwerker ohne formale Ausbildung, Befähigungsprüfung oder staatlicher Genehmigung erstaunliche Aufstiege hinlegen.
Vom Transitland wurde Tirol seit dem späten 18. Jahrhundert nach und nach zum Tourismusland.
Innsbruck kann auf eine lange Tradition als Sportstadt hinweisen.
Der Selfmade-Millionär war der wohl größte private Mäzen Innsbrucks.
„Licht Luft und Sonne“ war das Motto der Lebensreform, die im späten 19. Jahrhundert im Gleichschritt mit der Entwicklung der Sozialdemokratie und dem Aufstieg des Bürgertums ihren Anfang nahm.
Von Burschenschaften, Unruhen und der Affäre Wahrmund.
Eine der wichtigsten Figuren der Stadtgeschichte war der Innsbrucker Bürgermeister Wilhelm Greil
Der alte Streit zwischen italienisch- und deutschsprachigen Tirolern eskalierte im November 1904 in blutigen Ausschreitungen.
Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts entstanden ganze Stadtviertel im historischen Goldrausch der Erweiterung.
Auch wenn Innsbruck nicht direkt an der Front lag, war der Erste Weltkrieg in der Stadt zu spüren.
Kaum eine Epoche ist schwerer zu fassen als die Zwischenkriegszeit.
Franz Baumann war wohl der bekannteste Architekt Innsbrucks im 20. Jahrhundert.
In den späten 1920er Jahren entstanden unter Theodor Prachensky in Innsbruck wegweisende Bauprojekte.
Die Zwischenkriegszeit ist eines der widersprüchlichsten und am schwersten einzuordnenden Kapitel österreichischer Geschichte.
Martin und Maria Rapoldi zählten vom Ende der Monarchie bis in die Nachkriegszeit zu den beeindruckendsten Persönlichkeiten der Innsbrucker Stadtpolitik
Über Innsbrucker Vergnügungen in Bauerntheatern und Kinos.
Vom großdeutsch-liberalen Gedankengut zum Nationalsozialismus war es nur ein kleiner Schritt.
Die Geschichte Franz Hofers spiegelt den Umgang mit dem Nationalsozialismus nach Kriegsende wider.
Die Pogrome, die als Reichskristallnacht in die Geschichte eingingen, forderten auch in Innsbruck zahlreiche Opfer.
Die Luftangriffe des Zweiten Weltkrieges veränderten Innsbrucks Erscheinung in fast allen Stadtteilen.
Die vielleicht spektakulärste Episode der Innsbrucker Stadtgeschichte, an die lange Zeit nicht erinnert wurde, begab sich am Ende des Weltkriegs.
Die Nachkriegszeit war geprägt von Hunger, Mangel, Krankheit und Anarchie.
Was unauffällige Kunstwerke auf Alltagsgebäuden über Idealvorstellung und Realität in der Nachkriegszeit erzählen.
In den 1960er und 70er Jahren prallten in Innsbruck moderne und konservative Vorstellungen des tugendhaften Lebens aufeinander.
Die Auswirkungen auf die Stadt der olympischen Spiele von `64 und `76 waren nicht nur sportlicher Art.